Carlo Ghirardelli

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* 30.7.1950 Zürich, auch Karl G.

1973–76 Schauspielausbildung an der →Schauspielakademie Zürich, 1975 →Emil-Oprecht-Preis. 1973–76 Tanzausbildung an der Ballettakademie Zürich. Engagements als Schauspieler 1975 bei den Festspielen Schwäbisch Hall (kleiner Mönch in →Bertolt Brechts «Leben des Galilei», Regie: Kurt Hübner), 1975 an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart (Soldat in Strawinsky/→Charles Ferdinand Ramuz’ «Die →Geschichte vom Soldaten»), 1976/77 und 1978–81 am Landestheater Württemberg-Hohenzollern in Tübingen (Philippeau in Büchners «Dantons Tod», José in Brechts «Die Gewehre der Frau Carrar», Sebastian in Shakes­peares «Was ihr wollt», Franz Moor in Schillers «Die Räuber», Titelrolle in Brechts «Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui», Erwin in Peter Martin Lampels «Revolte im Erziehungshaus»), dazwischen 1977/78 am →Theater am Neumarkt Zürich, 1981–83 an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau (Horatio in Shakespeares «Hamlet» und Garga in Brechts «Im Dickicht der Städte», Regie jeweils: →Valentin Jeker). 1983–99 gehörte K. mit Unterbrechungen dem Ensemble des Staatstheaters Kassel an (unter anderem Moritz Stiefel in →Frank Wedekinds «Frühlings Erwachen», Regie: Jeker; Sir Mordred in Dorsts «Merlin», Regie: Peter Siefert; Rob in der deutschen Erstaufführung von Tolins «Der letzte Gold», Regie: Gustav Peter Wöhler), dazwischen spielte er– von nun an unter dem Namen Carlo G. – 1985/86 an den Bühnen der Stadt Köln (die Puppe in Sobols «Ghetto», Regie: Daniel Benoin; Bleichenwang in Shakespeares «Was ihr wollt») und 1986–88 am Düsseldorfer Schauspielhaus. 2000/01 gastierte er erneut an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau sowie am Schauspiel Essen (Josef in der Uraufführung von Jeff Tapias «Der Scheiterhaufen»).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Carlo Ghirardelli, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 702–703.