Kathrin Brenk

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* 12.5.1952 Zürich. ∞ →Thomas Hürlimann, Autor.

1971–74 Schauspielausbildung am →Bühnenstudio/an der Schauspiel-Akademie Zürich, 1974 →Emil-Oprecht-Preis. 1973 Debüt beim Theater →Claque in Baden als Hetty Krefeld in Vitracs "Wolf im Korb"(Regie: →Jean Grädel), dann erste Rollen am →Schauspielhaus Zürich, Zürich ZH (1974 Chefin des Kindergartens/Freundin des Vaters in Plenzdorfs «Die neuen Leiden des jungen W.», Regie: →Wolfgang Quetes, und Berliner Dame in der Uraufführung von →Herbert Meiers «Stauffer-Bern», Regie: Max Peter Ammann), an den →Basler Theatern und in Wiesbaden. Danach 1975–78 am Landestheater Linz und 1978/79 am →Theater am Neumarkt, Zürich ZH. 1981–2000 spielte B. regelmässig am Schauspielhaus Zürich. Zu ihren wichtigsten Rollen gehörten: 1981 Postchefin/Serviertochter/Laura in →Urs Widmers "Stan und Ollie i dr Schwyz"(Regie: →Peter Arens) und Magdalena in García Lorcas "Bernarda Albas Haus"(Regie: →Werner Düggelin), 1982 Trixie in Saunders’ "Vogelgezwitscher"(Regie: →Gudrun Orsky), 1982/83 Mutter Helen in der Serie «D’Familie Chäller», 1984 Schauspielerin in Pirandellos "Sechs Personen suchen einen Autor"(Regie: Düggelin) und Pitti-Sing in Gilbert/Sullivans "Der Mikado"(Regie: →Gerd Heinz), 1986 Ursula Häberli-Trepp in der Uraufführung von →Philipp Engelmanns "Die Hochzeitsfahrt"(Regie: Heinz), 1990 Frau Stockmann in Ibsens "Ein Volksfeind"(Regie: →Achim Benning), 1991 Rosel Maul in Klaus Pohls "Die schöne Fremde"(Regie: Dieter Giesing), 1992 Komiteedame in der Uraufführung von Veza Canettis "Der Oger"(Regie: Düggelin), 1993 Madame Vidauban in Feydeaus "Die Dame vom Maxim"(Regie: Benning) und Angela in Judith Herzbergs «Tohuwabohu», 1994 Koby in →Friedrich Dürrenmatts "Der Besuch der alten Dame"(Regie: Alois-Michael Heigl) und 1995 Frieda Fürst in dessen "Frank V."(Regie: →Maria Becker), 1996 Frau Efeu in Mnouchkines "Mephisto"(Regie: Jürgen Bosse), 1998 Weiblich: 3 in der Uraufführung von Botho Strauß’ "Der Kuss des Vergessens"(Regie: Matthias Hartmann), 2000 Georgette in Molières "Die Schule der Frauen"(Regie: Düggelin) und diverse Rollen in den Uraufführungen der Stücke Hürlimanns, so 1981 die Schnauztante in "Grossvater und Halbbruder"(Regie: Düggelin), 1985 Schwester Maria Carmencita in "Stichtag"(Regie: →Matthias Langhoff), 1990 Milly in «Der letzte Gast», 1991 Regine in "Der Gesandte"(Regie beide: Benning) und 1998 Mutti in "Das Lied der Heimat"(Regie: Düggelin) sowie 1990 Anna in Hürlimanns Bearbeitung von →Meinrad Inglins "Chlaus Lymbacher"(Regie: Thomas Koerfer) und 1995 Mutter Kälin in der Erstaufführung der hochdeutschen Fassung von "Der Franzos im Ybrig"(Regie: Wolf-Dietrich Sprenger). Ausserdem mehrere an verschiedenen Schweizer Kleintheatern gezeigte Soloprogramme mehrheitlich mit Texten und Liedern von Hürlimann, Martin Suter und dem Pianisten →Daniel Fueter (Regie jeweils: →Christoph Leimbacher): "Brenk privat. Tagebuch und Lieder"(1983), "Schweizer Lieder"(1987) und "Café fertig. Eine Conférence mit Liedern"(1994).

Auszeichnungen

  • 1988 Salzburger Stier.


Autor: Jean Grädel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Grädel, Jean: Kathrin Brenk, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 269–270.