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1952–56 studierte S. bei Yardenna Cohen israelisch-orientalischen Tanz. 1956–60 Ausbildung an der Tanzakademie →[[Harald Kreutzberg]] in Bern. 1959 erster Solotanzabend «Klagen und Besingen» in Bern, an dem S. mit ihrer sinnlichen, «im Urwüchsigen wurzelnden Tanzleidenschaft» beeindruckte. Tanzen war für S. etwas Mystisches und sollte «den Pulsschlag des Lebens» fühlbar machen. 1960–65 Rückkehr nach Israel, wo S. ein Jahr in der Wüste verbrachte und in Haifa eine eigene Tanzschule gründete. Ab 1966 lebte S. wieder in Bern und unterrichtete an der Tanzakademie Harald Kreutzberg sowie am Tanz- und Theaterstudio Alain Bernard. Solotanzabende in der Schweiz sowie in London, Israel, New York, Berlin, Prag. 1976 organisierte S. im →[[Stadttheater Bern, Bern BE|Stadttheater Bern]] einen «modernen Tanzabend», an dem Schweizer Choreografen eigene Werke tanzten. 1976–79 Auftritte mit ihrer Tanzgruppe «Das tanzende Theater». Ab 1978 eigene Tanzschule in Bern. Choreografien: «Der Traum» im →[[Theater National, Bern BE|Theater National Bern]] (1981), für Shakespeares «Wie es euch gefällt» am Stadttheater Bern (1980) sowie «Roni Segal tanzt» (1989).
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1952–56 studierte S. bei Yardenna Cohen israelisch-orientalischen Tanz. 1956–60 Ausbildung an der Tanzakademie →[[Harald Kreutzberg]] in Bern. 1959 erster Solotanzabend "Klagen und Besingen" in Bern, an dem S. mit ihrer sinnlichen, "im Urwüchsigen wurzelnden Tanzleidenschaft" beeindruckte. Tanzen war für S. etwas Mystisches und sollte "den Pulsschlag des Lebens" fühlbar machen. 1960–65 Rückkehr nach Israel, wo S. ein Jahr in der Wüste verbrachte und in Haifa eine eigene Tanzschule gründete. Ab 1966 lebte S. wieder in Bern und unterrichtete an der Tanzakademie Harald Kreutzberg sowie am Tanz- und Theaterstudio Alain Bernard. Solotanzabende in der Schweiz sowie in London, Israel, New York, Berlin, Prag. 1976 organisierte S. im →[[Stadttheater Bern, Bern BE|Stadttheater Bern]] einen "modernen Tanzabend", an dem Schweizer Choreografen eigene Werke tanzten. 1976–79 Auftritte mit ihrer Tanzgruppe "Das tanzende Theater". Ab 1978 eigene Tanzschule in Bern. Choreografien: "Der Traum" im →[[Theater National, Bern BE|Theater National Bern]] (1981), für Shakespeares "Wie es euch gefällt" am Stadttheater Bern (1980) sowie "Roni Segal tanzt" (1989).
  
 
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Blaser, Agathe: Roni Segal, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1672.
 
Blaser, Agathe: Roni Segal, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1672.
 
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Latest revision as of 18:26, 7 February 2018

* 10.7.1937 Haifa (IL), † 6.4.2001 Haifa (IL). Nichte des Bildhauers Joshua S.

1952–56 studierte S. bei Yardenna Cohen israelisch-orientalischen Tanz. 1956–60 Ausbildung an der Tanzakademie →Harald Kreutzberg in Bern. 1959 erster Solotanzabend "Klagen und Besingen" in Bern, an dem S. mit ihrer sinnlichen, "im Urwüchsigen wurzelnden Tanzleidenschaft" beeindruckte. Tanzen war für S. etwas Mystisches und sollte "den Pulsschlag des Lebens" fühlbar machen. 1960–65 Rückkehr nach Israel, wo S. ein Jahr in der Wüste verbrachte und in Haifa eine eigene Tanzschule gründete. Ab 1966 lebte S. wieder in Bern und unterrichtete an der Tanzakademie Harald Kreutzberg sowie am Tanz- und Theaterstudio Alain Bernard. Solotanzabende in der Schweiz sowie in London, Israel, New York, Berlin, Prag. 1976 organisierte S. im →Stadttheater Bern einen "modernen Tanzabend", an dem Schweizer Choreografen eigene Werke tanzten. 1976–79 Auftritte mit ihrer Tanzgruppe "Das tanzende Theater". Ab 1978 eigene Tanzschule in Bern. Choreografien: "Der Traum" im →Theater National Bern (1981), für Shakespeares "Wie es euch gefällt" am Stadttheater Bern (1980) sowie "Roni Segal tanzt" (1989).

Literatur

  • Zürcher, Walter: R. S. tanzt, 1966.


Autorin: Agathe Blaser



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blaser, Agathe: Roni Segal, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1672.

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