Difference between revisions of "Sabine Rasser"

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<nowiki>*</nowiki> 13.8.1950 Basel. Tochter des Schauspielers und Kabarettisten →[[Alfred Rasser|Alfred R.]], Halbschwester des Schauspielers, Kabarettisten und Theaterleiters →[[Roland Rasser|Roland R.]], Tante der Schauspielerin und Theaterleiterin →[[Caroline Rasser|Caroline R.]] sowie des Theaterleiters Claude R. ∞ →[[Arth Paul]], Komponist und Kabarettist.  
  
Ausbildung zur Arztgehilfin und klassischen Tänzerin. 1968 Gründung und bis 1978 Leitung einer Kinderballettschule in Rheinfelden. 1976–86 Ensemblemitglied des Theaters →[[Fauteuil, Basel BS|Fauteuil]] in Basel, wo R. in Kabarettprogrammen, «Basler Revuen», den vorfastnächtlichen Unterhaltungsprogrammen «Pfyfferli» sowie in diversen Märchenproduktionen auftrat. Im Tabourettli zeigte sie 1978 zusammen mit Roland R. und Arth Paul das Gedenkprogramm «Das het dr Babbe gschribe». Daneben gastierten R. und Arth Paul Anfang der achtziger Jahre mit den Kabarettprogrammen «Eine Prise Chaos» (1981–82, Regie: →[[Rolf Lansky]]) und «Es darf gelacht werden» (1982–84, Regie: Andreas K. Heyne), für welche R. die meisten Texte und Paul die Musik schrieb, an verschiedenen Kleintheatern in der Schweiz. Einen wiederkehrenden Bestandteil der beiden satirischen Programme bildete eine Putzfrau, welche gedankenlos die dumm-selbstgerechten Ansichten, Kleinbürgerweisheiten und Vorurteile einer gewissen Frau Bitterli kolportierte. 1986 folgte R.s literarisch-kabarettistisches Soloprogramm «Inswissziert», für das sie 1987 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Seit Ende der achtziger Jahre betreibt R. zusammen mit Roland Münzel ein eigenes Märchentourneetheater, das in verschiedenen Orten der Schweiz gastiert und bei dem R. als Darstellerin, Regisseurin und Autorin («Fidibus und dr Donnerwätter», «Die Prinzessin und das Wurzelmännchen») wirkt. Für diese Märchenaufführungen entwickelte R. die harlekinverwandte Figur «Fidibus», die auch Titelfigur zahlreicher Märchenkassetten sowie ihres Buchs «Fidibus im Wurzelschlingelwald» (1999) ist. Ausserdem Tätigkeit als Yoga-Lehrerin.
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Ausbildung zur Arztgehilfin und klassischen Tänzerin. 1968 Gründung und bis 1978 Leitung einer Kinderballettschule in Rheinfelden. 1976–86 Ensemblemitglied des Theaters →[[Fauteuil, Basel BS|Fauteuil]] in Basel, wo R. in Kabarettprogrammen, «Basler Revuen», den vorfastnächtlichen Unterhaltungsprogrammen "Pfyfferli"sowie in diversen Märchenproduktionen auftrat. Im Tabourettli zeigte sie 1978 zusammen mit Roland R. und Arth Paul das Gedenkprogramm «Das het dr Babbe gschribe». Daneben gastierten R. und Arth Paul Anfang der achtziger Jahre mit den Kabarettprogrammen "Eine Prise Chaos"(1981–82, Regie: →[[Rolf Lansky]]) und "Es darf gelacht werden"(1982–84, Regie: Andreas K. Heyne), für welche R. die meisten Texte und Paul die Musik schrieb, an verschiedenen Kleintheatern in der Schweiz. Einen wiederkehrenden Bestandteil der beiden satirischen Programme bildete eine Putzfrau, welche gedankenlos die dumm-selbstgerechten Ansichten, Kleinbürgerweisheiten und Vorurteile einer gewissen Frau Bitterli kolportierte. 1986 folgte R.s literarisch-kabarettistisches Soloprogramm «Inswissziert», für das sie 1987 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Seit Ende der achtziger Jahre betreibt R. zusammen mit Roland Münzel ein eigenes Märchentourneetheater, das in verschiedenen Orten der Schweiz gastiert und bei dem R. als Darstellerin, Regisseurin und Autorin («Fidibus und dr Donnerwätter», «Die Prinzessin und das Wurzelmännchen») wirkt. Für diese Märchenaufführungen entwickelte R. die harlekinverwandte Figur «Fidibus», die auch Titelfigur zahlreicher Märchenkassetten sowie ihres Buchs "Fidibus im Wurzelschlingelwald"(1999) ist. Ausserdem Tätigkeit als Yoga-Lehrerin.
 
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Revision as of 20:03, 22 November 2013

* 13.8.1950 Basel. Tochter des Schauspielers und Kabarettisten →Alfred R., Halbschwester des Schauspielers, Kabarettisten und Theaterleiters →Roland R., Tante der Schauspielerin und Theaterleiterin →Caroline R. sowie des Theaterleiters Claude R. ∞ →Arth Paul, Komponist und Kabarettist.

Ausbildung zur Arztgehilfin und klassischen Tänzerin. 1968 Gründung und bis 1978 Leitung einer Kinderballettschule in Rheinfelden. 1976–86 Ensemblemitglied des Theaters →Fauteuil in Basel, wo R. in Kabarettprogrammen, «Basler Revuen», den vorfastnächtlichen Unterhaltungsprogrammen "Pfyfferli"sowie in diversen Märchenproduktionen auftrat. Im Tabourettli zeigte sie 1978 zusammen mit Roland R. und Arth Paul das Gedenkprogramm «Das het dr Babbe gschribe». Daneben gastierten R. und Arth Paul Anfang der achtziger Jahre mit den Kabarettprogrammen "Eine Prise Chaos"(1981–82, Regie: →Rolf Lansky) und "Es darf gelacht werden"(1982–84, Regie: Andreas K. Heyne), für welche R. die meisten Texte und Paul die Musik schrieb, an verschiedenen Kleintheatern in der Schweiz. Einen wiederkehrenden Bestandteil der beiden satirischen Programme bildete eine Putzfrau, welche gedankenlos die dumm-selbstgerechten Ansichten, Kleinbürgerweisheiten und Vorurteile einer gewissen Frau Bitterli kolportierte. 1986 folgte R.s literarisch-kabarettistisches Soloprogramm «Inswissziert», für das sie 1987 mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet wurde. Seit Ende der achtziger Jahre betreibt R. zusammen mit Roland Münzel ein eigenes Märchentourneetheater, das in verschiedenen Orten der Schweiz gastiert und bei dem R. als Darstellerin, Regisseurin und Autorin («Fidibus und dr Donnerwätter», «Die Prinzessin und das Wurzelmännchen») wirkt. Für diese Märchenaufführungen entwickelte R. die harlekinverwandte Figur «Fidibus», die auch Titelfigur zahlreicher Märchenkassetten sowie ihres Buchs "Fidibus im Wurzelschlingelwald"(1999) ist. Ausserdem Tätigkeit als Yoga-Lehrerin.



Autoren: Hans-Ueli von Allmen/Stefan Koslowski



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Von Allmen, Hans Ueli/Koslowski, Stefan: Sabine Rasser, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1466.