Albert May

Aus Theaterlexikon
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* 5.12.1897 Glarus, † 1.10.1985 St. Gallen, eigentlich Albert Maienfisch.

Autodidakt. Erstes Engagement bei der Theatergruppe Krasensky in Winterthur. 1921/22 und 1923/24 war M. am →Corso-Theater in Zürich als Schauspieler in der Operette, 1928–32 an der Princesse Schouwburg (Fritz-Hirsch-Operette) in Den Haag als darstellendes Mitglied tätig. 1935–39 Engagement am →Stadttheater St. Gallen zunächst als Tenor und Schauspieler (vor allem in Komikerrollen, aber unter anderem auch als Talleyrand in der Uraufführung von →Max Gertschs "(Menschenrechte)", Illo in Schillers "(Wallenstein)", Baron Krüg in Čapeks "(Die weisse Krankheit)"), 1937–39 auch als Regisseur der Operette und des Lustspiels (darunter →Hans Haug/→Rudolph Bolo Maeglins "(Gilberte de Courgenay)"). 1945–54 war M. erneut am Stadttheater St. Gallen als Spielleiter der Operette verpflichtet und als darstellendes Mitglied in Schauspiel (unter anderem 1947 Wirt Augustin in der Uraufführung von →Arnold H. Schwengelers "(Die Hexenwiese)"), Oper und Operette in über hundert Rollen zu sehen. Daneben führte M. bei verschiedenen Volkstheatern Regie, darunter bei der →Theatergesellschaft Arth und in Flawil. M. war auch im Ortsausschuss des VPOD (→SBKV) als Obmann-Stellvertreter und Obmann aktiv.



Autorin: Marie-Louise Michel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Michel, Marie-Louise: Albert May, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1209.

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