Alfred Eich

Aus Theaterlexikon
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* 17.10.1934 Zürich, † 29.11.1998 Hannover (D), eigentlich Alfred Eichmann.

E. war zunächst als Mode- und Werbefotograf tätig. 1962 Schauspielausbildung in Zürich. Ohne eine Schauspielprüfung abgelegt zu haben, wurde E. 1963–65 am Südostbayerischen Städtetheater in Landshut engagiert. 1965–98 war er am Landestheater Hannover/Staatstheater Hannover verpflichtet. Unter der Intendanz von Franz Reichert und unter dem Oberspielleiter Herbert Kreppel trat E. in kleineren Rollen auf. Erst unter der Intendanz von Günter Roth spielte er auch grössere Rollen, etwa in Kipphardts "(In der Sache J. Robert Oppenheimer)", Shakespeares "(Der Widerspenstigen Zähmung)" und "(Ende gut, alles gut)", Shaffers "(Amadeus)" und den Mann in Karl Schönherrs "(Der Weibsteufel)" (Regie: Matthias Fontheim). Zuletzt spielte E. Ernst Ludwig in Bernhards "(Immanuel Kant)" (Regie: Hartmut Wickert), den Gerichtsvollzieher in Molières "(Tartuffe)", Montague in Shakespeares "(Romeo und Julia)" (Regie: →Mark Zurmühle), Konrad Baumgarten in Schillers "(Wilhelm Tell)", Morten Kiil in Ibsens "(Ein Volksfeind)" und Bruno, den alten Mann, in Dea Lohers "(Adam Geist)" (Regie jeweils: Andreas Kriegenburg).



Autor: Reto Caluori



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Caluori, Reto: Alfred Eich, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 523.

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