Andreas Löffel

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* 26.10.1956 Bern.

Nach der Matura 1977–80 Schauspielausbildung am →Konservatorium für Musik und Theater Bern. Bis 1982 erstes festes Engagement am Landestheater Tübingen. Seither arbeitet L. als freischaffender Schauspieler und Regisseur in der Schweiz, vor allem in der freien Szene. Er spielte unter anderem beim →Theater Coprinus in Zürich, am →Zürcher Theaterspektakel (1986 Vater in Sam Shepards "(Fool for Love)", Regie: Johannes Flütsch) und am Theater am Spittel Bremgarten (1987 Mark in Williams’ "(In the Bar of a Tokyo Hotel)"). 1988–91 wirkte L. als Regisseur der →Tell-Freilichtspiele Interlaken. Anschliessend hatte er Verpflichtungen am →Theater Tuchlaube Aarau (1991 Arbeiter Ratte in der Uraufführung von Claudia Storz’ "(Meyers Stollen)"), am →Kellertheater Goldige Schluuch in Winterthur (1992 Tischler in →Max Frischs "(Andorra)", Regie: →Albert Michel Bosshard), beim Theater etc. Basel und bei der →Theaterfalle Basel. Mitte der neunziger Jahre spielte L. unter der Regie von Flütsch und dem Namen "(Theater 95)" das Soloprogramm "(Buk a live)" mit Bukowski-Texten (1995–97 gezeigt in Zürcher Bars, in der →Dampfzentrale in Bern sowie an anderen Orten in der Schweiz, in Deutschland und Österreich) und Cliff in Mastrosimones "(Tagträumer)" (1995 in der →Roten Fabrik Zürich und anschliessend ebenfalls auf Tournee). Danach folgten Auftritte am Theater am Brennpunkt in Baden (1997 Rotgesicht in Taboris "(Weisman und Rotgesicht)", Regie: Christian Kraut, eine Produktion des Zürcher Theaters Blau und der Compagnia Teatro Palino) und seit 2000 regelmässig beim →Theater 58 (2000 Meadows in Christopher Frys "(Ein Schlaf Gefangener)" und 2001 Titelrolle in Paulo Coelhos "(Der Alchimist)"). Ausserdem 1998 Soloproduktion "(Ich leihe meine Stimme – Indianerworte)" (Regie: Daniel Wahl). Seit Anfang der achtziger Jahre kontinuierliche Fernseh- und Filmarbeit, etwa mit den Regisseuren Bernhard Giger (1986 Hauptrolle in "(Der Pendler)"), Fredi M. Murer, Thomas Hostettler, →Werner Düggelin und Flütsch. Lehrtätigkeit im Bereich Film an der Hochschule für Musik und Theater Bern.



Autor: Christoph Kühn



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Kühn, Christoph: Andreas Löffel, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1123.

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