Andreas Schertenleib

Aus Theaterlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

* 12.10.1960 Frutigen BE.

1982–85 Ausbildung zum Theaterpädagogen an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Danach freischaffender Theatermacher. S. trat unter anderem 1988 beim →Mo Moll Theater in "Die einzig wahre Geschichte der guten Königin Esther" nach Salvador Espriu (Regie: →Jordi Vilardaga) auf. Unter dem Markenzeichen "Schertenleib & Seele" erarbeitet er als Autor, Schauspieler und Musiker eigene Soloprogramme, die er häufig mit dem →Theater Tuchlaube in Aarau koproduziert und in Kleintheatern zeigt, beispielsweise "But who the hell is Godunow? Eine schriftstellerische Performance mit minimaler musikalischer Begleitung" (1991), "Giger" (1994, Regie: →Ueli Blum), "Ich habe eine grosse Sache im ‹Gring›. Ein Stück zum Leben Friedrich Glausers" (1996) und "Zweifels Konzert. Ein Stück über das Glück der Unsicherheit" (1998, Regie beide: Hans Gysi) sowie "Onkel Ernst" (2003, Regie: Blum). Parallel dazu Gastauftritte in freien Theaterproduktionen, zum Beispiel 1995 am →Forumclaque in "Der Rock’n’Roll König" nach Volker Kriegel (Bearbeitung und Regie: →Paul Steinmann), 1999 bei →Zamt & Zunder in Herwig Ursin/Dörthe Else/Sabine Wang/→Roger Lilles "Heldenangst – Ein Stück über Mut" (Regie: →Beatrix Bühler), 2000 in "Pepper" (Text und Regie: Steinmann, beide als Koproduktionen mit dem Theater Tuchlaube) und 2001 unter der Regie von Blum mit dessen "Nina Theater" in Marc O’Rowes "Howie the Rookie". Zudem produzierte S. gemeinsam mit Patrick Gsell und Urs Häusermann als "Trio Männertreu" die szenischen Konzerte "Kei Esel und keis Ross" (1990) und "Heisshunger – Drei Männer auf dem Weg nach oben" (2001, Koproduktion mit dem Theater Tuchlaube, Regie: Blum).



Autor: Peter Arnold



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Arnold, Peter: Andreas Schertenleib, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1601–1602, mit Abbildung auf S. 1601.

Normdaten