Andreas Schulz

Aus Theaterlexikon
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* 8.5.1939 Cottbus (D).

Lehre im grafischen Gewerbe. 1960–64 Studium für Gebrauchsgrafik, Werbepsychologie, Malerei und Kunstgeschichte an der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Hannover. Danach einjährige Tätigkeit in einer Werbeagentur in Hannover. 1966–68 Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule Berlin. 1968–70 erstes Engagement am Zimmertheater Heidelberg. 1970–76 war S. unter den Intendanten →Werner Düggelin und →Hans Hollmann am →Basler Theater engagiert, wo er rund dreissig Rollen verkörperte, darunter Philippeau in Büchners "Dantons Tod", Razmann in Schillers "Die Räuber", Camille Chandebise in Feydeaus "Der Floh im Ohr" und Medwedenko in Tschechows "Die Möwe". 1976–78 Engagement am Staatstheater Darmstadt. 1979–80 spielte S. beim Südwestfunk in Fernsehserien. 1980–82 Tätigkeit als Maler, Ausstellungen in der Schweiz und Deutschland. 1982–85 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. 1985–89 Rollen in Fernsehfilmen und -serien beim Südwestfunk. 1989–92 Auftragsarbeiten in Malerei und für Ausstellungen. 1992 erste Regiearbeit mit Eichendorffs "Zauberei im Herbste" beim →Od-Theater Basel, dort auch Regie bei Dostojewskis "Der Grossinquisitor" (1994) und "Mit einem Apfel will ich Paris in Erstaunen versetzen", einer theatralischen Annäherung an den Maler Cézanne von →Hans-Dieter Jendreyko (2000).



Autor: Paul Schorno



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Schorno, Paul: Andreas Schulz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1639–1640.

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