Anita Ferraris

Aus Theaterlexikon
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* 26.4.1948 Varazze (I).

Volksschule in Frankfurt am Main, Gymnasium in Luzern. 1967–69 Studium der Kunstgeschichte, Germansitik, Philosophie und Psychologie an der Universität Zürich, 1969–71 an der Universität Basel. 1973–75 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Regieassistenzen 1975 und 1977 am →Schauspielhaus Zürich, Zürich ZH, 1975–76 beim Schweizer Fernsehen und 1977–79 am Stadttheater Pforzheim. Inszenierungen unter anderem im Keller 62 Zürich (1976 Kopits "O Vater, armer Vater, Mutter …"), am Stadttheater Pforzheim (1977 Grays "Die Schöne und das Biest", 1978 Fos "Bezahlt wird nicht"), am Landestheater Castrop-Rauxel, an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Theater Der Keller in Köln (1984 →Urs Widmers "Nepal"), an dem von ihr mitbegründeten Theater Deutzer Freiheit in Köln (1983 Strindbergs "Fräulein Julie", 1984 →Hansjörg Schneiders "Sennentuntschi"), am →Stadttheater Luzern (1982 →Bertolt Brechts "Die Kleinbürgerhochzeit"), am Schloßtheater Moers, am Theater in der Tonne Reutlingen, am Staatstheater Kassel (1985 Admiraals "Du bist meine Mutter", 1986 Achternbuschs "Gust"), am Stadttheater Hildesheim, am Wolfgang-Borchert-Theater Münster (1988 Panizzas "Das Liebeskonzil"), am Deutschen Theater Göttingen, an der Landesbühne Wilhelmshaven, am Staatstheater Braunschweig (1990 Kleists "Amphitryon"), am Staatstheater Mainz. 1994–96 Leiterin des Theaters Der Keller und der daran angeschlossenen Schauspielschule in Köln. F. ist Gründerin und Leiterin des Atlantis Theaters Köln. F. führte auch bei zahlreichen Hörspielen Regie.

Auszeichnungen

  • 1994 Kölner Theaterpreis für die Inszenierung von Dorsts "Grindkopf" am Theater Der Keller Köln.


Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Anita Ferraris, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 575–576.

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