Anna Maria Tschopp

Aus Theaterlexikon
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* 14.7.1948 Visp VS, auch Anna-Maria, Anne-Marie, Annemarie T.

Ausbildung und Tätigkeit als Primarlehrerin, später Sekundarlehrerin. 1977–80 Ausbildung zur Theaterpädagogin an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Als Schauspielerin teilweise freischaffend, teilweise im Festvertrag bei freien Gruppen, meist in Produktionen für Kinder und/oder Jugendliche. Beim Theater →Spatz & Co. Baden trat sie 1980 in "Blyb bi dir" auf. Ab 1985 spielte sie beim Theater Sgaramusch Schaffhausen, 1986 etwa in Staffan Göthes "E Nacht im Februar" (Dialektbearbeitung und Regie: →Paul Steinmann), 1987 in "Das wilde Tier" nach Med Reventsberg, 1989 in "S’versunkeni Land" von Ad de Bont (Koproduktion mit dem →Mo Moll Theater Wattwil, Dialektfassung: →Enrico Beeler), 1990 in «¡Ñaque! Verstehst du?» nach Augustin de Rojas (Regie beide: →Jordi Vilardaga), 1992 in →Beat Fähs "Max" (Regie: Beeler), 1995 als Mutter in Helen Verburgs "Winterschlaf" (Regie: Urs Beeler). 1990 wirkte sie beim →Freien Theater M.A.R.I.A.UNSER in Aarau in Taboris "Masada" mit (Regie: →Barbara Liebster). Als Partnerin von →Hans Suter in "Suters Kabarett" trat T. 1992 in der Neuaufnahme von "Geld und feischt" (Regie: →Kamil Krejci) und 1994–95 in "Liquidation" (Regie: →Peter Holliger) auf. Beim Mo Moll Theater spielte sie in den Uraufführungen "Lysistrata" von Ralf König (1995), "Die Brücke am Switzerland River" von Steinmann (1998, Regie jeweils: Vilardaga) und "Wenn Mutter singt" von Hannes Leo Meier (2000, Regie: Jürg Schneckenburger) sowie 2002 in Eve Enslers "Vagina Monologe" (Regie: Mirjam Neidhart). Am →Theater Kanton Zürich war T. 1997 in →Markus Michels "Die Käserei in der Vehfreude" nach →Jeremias Gotthelf, 1999 in "Bärendreck" nach den Brüdern Grimm (Regie: →Peter Rinderknecht), 2000 in "Von Trommeln und Träumen" nach Fernand Chavannes (Regie: Vilardaga), 2001 in der Uraufführung von →Hannes Glarners "Halloween in Wasterkingen oder Die Hexen von W." (Regie jeweils: Vilardaga) und 2002 als Haushälterin in Lutz Hübners "Don Quixote" nach Cervantes (Regie: Schneckenburger) zu sehen. Daneben war T. theaterpädagogisch tätig und leitete Lehrerfortbildungskurse.



Autor: Peter Arnold



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Arnold, Peter: Anna Maria Tschopp, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1972–1973.

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