Annemarie Schmid

Aus Theaterlexikon
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* 11.9.1947 Olten SO. ∞ →Boris Mattèrn, Schauspieler.

Bereits als Kind erste Rollen an der →Komödie Basel unter der Direktion von →Egon Karter (unter anderem 1963 Pünktchen in Erich Kästners "Pünktchen und Anton", Regie: →Renato Cibolini). 1964–67 Schauspielausbildung am →Bühnenstudio Zürich, daneben Gastauftritte am →Stadttheater Bern (unter anderem 1965 Louison in Molières "Der eingebildete Kranke", Regie: →Emil Stöhr). Engagements 1968/69 am Staatstheater Kassel, 1969–71 am Düsseldorfer Schauspielhaus (Adelheid in Hauptmanns "Der Biberpelz", Regie: Karl Heinz Stroux), daneben als Gast an den Bühnen der Stadt Köln (unter anderem Mariechen in Elias Canettis "Hochzeit", Regie: →Karl Paryla). Es folgten Engagements 1971 an den →Basler Theatern (Albertinchen in der Schweizer Erstaufführung von Gombrowicz’ "Operette", Regie: →Hans Hollmann), als Gast an den Münchner Kammerspielen (1972 Selma in Hauptmanns "Die Ratten", Regie: August Everding; 1974 Lieschen in Lasker-Schülers "Die Wupper", Regie: Adolf Dresen) und am Schillertheater Berlin. 1975–78 spielte S. unter der Direktion von Hollmann als Gast in einzelnen Produktionen erneut an den Basler Theatern, wo ihr Ehemann engagiert war. Danach gastierte S. unter anderem bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen, an den Wuppertaler Bühnen (Goebbels in Lasker-Schülers "IchundIch", Regie: Hermann Kleinselbeck) und am Thalia-Theater Hamburg. Dann gab S. aus familiären Gründen ihre Bühnentätigkeit auf.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Annemarie Schmid, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1613.

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