Aviva Joël

Aus Theaterlexikon
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* 28.10.1949 Tel Aviv (IL). Tochter der Sängerin →Annette Brun.

1969–71 Ausbildung zur Schauspielerin am →Bühnenstudio Zürich. Erste Engagements 1971/72 am →Stadttheater Luzern, am Theater Baden-Baden und 1973/74 am →Atelier-Theater Bern. Später arbeitete sie vorwiegend für Fernsehen (unter anderem 1983 Mutter in "Ein Stück Himmel", Regie: Franz Peter Wirth) und Film (1984 Eva in Roland Emmerichs "Das Arche Noah Prinzip", 1993 Mutter in Ken Russels "The Mind Bender", 1997 Mina in Niza Gorens "Family Secrets") sowie als Sprecherin. 1983 spielte sie auf einer Tournee der Compagnie Peter Brook die Rolle der Aua in Malik Bowens "L’os" (Regie: Bowens), 1984 Katharina in Dostojewskis "Brüder Karamasow" (Tramdepot Tiefenbrunnen Zürich, Bühnenfassung und Regie: →Ingold Wildenauer), 1989 Stephanie in Tom Kempinskis "Duett für eine Stimme" (→Theater an der Winkelwiese Zürich, Regie: Peter Holliger), 1996 Frau auf dem Sockel in Martin Walsers "Aus dem Wortschatz unserer Kämpfe" (Theater an der Winkelwiese, Regie: →Marianne de Pury), 1996 Meg in Bettina Schmid/Horace Mc Coys "Tanzmarathon" (Produktion der Schauspielwerkstatt Zürich, Regie: Schmid). Zusammen mit Marie-Thérèse Mäder übersetzte J. Savyon Liebrechts "Sonia Mushkat" aus dem Hebräischen (deutschsprachige Erstaufführung 2000 in Miller’s Studio Zürich, mit J. selbst als Paula Mushkat, Regie: →Klaus Henner Russius).



Auteur: Jean Grädel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Grädel, Jean: Aviva Joël, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 933.

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