Barbara Luginbühl

Aus Theaterlexikon
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* 30.9.1955 Unterseen BE, † 25.2.2002 Reinach BL.

Studium der Germanistik und Philosophie. Seit 1977 in der Administration, 1982–91 in der Leitung des →Theaters Chindlifrässer in Bern tätig, wo sie anfänglich Texte von →Ernst Burren, →Walter Matthias Diggelmann und Walther Kauer inszenierte sowie als Schauspielerin auftrat. Ihre zusammen mit →Markus Keller meist in Dialekt verfassten Jugendtheaterstücke wurden vom Theater Chindlifrässer – teilweise in Koproduktion mit dem →Stadttheater Bern – uraufgeführt: "Eini vo dene" (1978/79), "Geit’s no?" (1979/80), "Itz längt’s!" (1980/81), "Mir stinkt’s" (1981/82), "Abhoue" (1982/83), "Pouse-Los oder Ärdbeeri im Winter" (1983/84) und "S.O.S. oder D’Houptprob" (1984/85). "Füür und Flamme" (1986/87) thematisiert die Liebe von Behinderten, "Und morgen Hollywood" (1990) den Frust im Schauspielerberuf. Es folgten "Abehacke" (1992) und "Troumfrou" (1995). Das Rockmusical "Traumberuf" kam 1990 am Landestheater Burghofbühne in Dinslaken heraus. Gemeinsam mit Keller verfasste L. das Drehbuch für mehrere Folgen der Schweizer Fernsehserie "Motel" (1984) sowie zahlreiche Hörspiele. 2001 veröffentlichte L. unter dem Pseudonym Franca Stein das Buch "Amazone. Krüppel. Weib – Steinwürfe gegen den Krebs".



Autorin: Esther Ackermann



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Ackermann, Esther: Barbara Luginbühl, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1137.

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