Berthold Büche

Aus Theaterlexikon
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* 6.9.1891 Basel, † 27.3.1972 Basel.

Schauspielausbildung in Berlin. Ab 1914 Engagements als Schauspieler in Oldenburg, Görlitz, Potsdam, Hildesheim und am Albert-Theater Dresden. 1920–44 zunächst Schauspieler, dann auch Regisseur und ab 1933 Oberspielleiter der Operette am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin, dort über hundert Operetteninszenierungen. 1944 engültige Rückkehr in die Schweiz. Bereits ab 1943 Operetteninszenierungen am →Stadttheater Basel (1943 Künnekes "Der Vetter aus Dingsda", 1944 Lehárs "Der Zarewitsch", 1945 Hans Lengsfeld/Siegfried Tischs "Warum lügst du, Chérie …?", Jean Gilberts "Fahrt ins Blaue", Leo Aschers "Hochzeitswalzer", Kálmáns "Gräfin Mariza", Edmund Eyslers "Die gold’ne Meisterin" und Leo Falls "Der fidele Bauer", 1946 Oscar Straus’ "Ein Walzertraum"), dort 1946 bis zu seiner Pensionierung 1962 und danach weiterhin als Gast Chargenspieler (fast 200 Rollen, darunter 1947 Meissner in Schönthans "Der Raub der Sabinerinnen", Regie: →Max Knapp; 1949 Frosch in Goethes "Faust"; 1955 Razmann in Schillers "Die Räuber", Regie: Fred Schroer; 1960 Advokat in →Bertolt Brechts "Herr Puntila und sein Knecht Matti", Regie: →Adolph Spalinger). Diverse Hörspielrollen. 1950 spielte B. die Rolle des Hausangestellten im Film "Es liegt was in der Luft" (mit Hans Moser und →Rudolf Bernhard).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Berthold Büche, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 286.

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