Bettina Holzhausen

Aus Theaterlexikon
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* 22.4.1966 Zürich. 1985 Matura.

Tanzausbildung 1986/87 an der Vorbühne (→Movers), von 1987–89 im Ballettatelier Elena della Croce in Zürich und 1989 an der London School of Contemporary Dance; Weiterbildung in Berlin, Paris und New York. Engagements beim Theater Pandaemonia und den Movers. Choreografierte und tanzte 1991/92 den Solotanz "Ich sass dann da …" (mit Texten von Friederike Mayröcker) und gründete 1992 in Zürich ihre eigene Truppe, die "compagnie n’est-ce pas". Schon ihre erste Produktion in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Richard Goll "Nur nicht mit den Füssen den Boden berühren" beeindruckte durch ihre Eigenständigkeit und durch die Klarheit und Komplexität der choreografischen Struktur. Auch die folgenden Stücke bewegten sich auf hohem Niveau: 1993 "Quasi una fantasia", 1994 "Nachtschatten", 1995 "Carré blanc", 1997 "Kopf oder Zahl", 1998 "Mother Tongue", 1999 "Capriccio". Daneben seit 1992 Lehrbeauftragte für das Fach Bewegung der Atelierklassen an der Berufswahlschule der Stadt Zürich. Fernsehproduktionen: Tänzerin im →Videotanz "Les Larmes de Nora" (Choreografie: Karine Saporta), 1994 Videoversion von "Ich sass dann da …" (Regie: Christian Davi), die 1995 vom Schweizer Fernsehen DRS ausgestrahlt und 1997 am internationalen Videotanz-Festival in Buenos Aires von der Jury besonders erwähnt wurde.

Auszeichnungen

  • 1994 Werkbeitrag für Tanz,
  • seit 1997 Jahressubvention des Präsidialamts der Stadt Zürich.


Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Bettina Holzhausen, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 867.

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