Bettina Kuhn

Aus Theaterlexikon
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Nach Matura und Schauspielausbildung gehörte K. 1980–86 zum Ensemble des →Städtebundtheaters Biel-Solothurn, wo sie rund vierzig Rollen verkörperte, darunter Anna in Horváths "Der jüngste Tag", Ophelia in Shakespeares "Hamlet" und Hermia in dessen "Sommernachtstraum", Amalia in Schillers "Die Räuber", Luise Maske in Sternheims "Die Hose", Recha in Lessings "Nathan der Weise" und Jessica in Sartres "Die schmutzigen Hände". Danach wirkte K. als freischaffende Schauspielerin, häufig in Komödien, Boulevardstücken und Dialektschwänken. Sie spielte regelmässig am →Sommertheater Winterthur (unter anderem 1994 Jacqueline in Marc Camolettis "Boeing-Boeing") und auf Tourneen, etwa mit dem Euro-Studio Landgraf sowie 2002 als Ehefrau des Regierungsrats Häfliger in Lewis Eastermans "Diskretion isch Ehresach" (mit →Erich Vock und →Kamil Krejci). Ausserdem Gastverpflichtungen, unter anderem am →Stadttheater Chur, erneut am Städtebundtheater Biel-Solothurn (1989 Sophie in Schillers "Kabale und Liebe", 1995 Lämmchen in Dorst/Zadek/Falladas "Kleiner Mann – was nun?"), in Zürich am →Theater am Neumarkt (1990 dritte Hexe/Macduffs kleiner Sohn in Shakespeares "Macbeth"), am →Theater Heddy Maria Wettstein und am →Bernhard-Theater, an den Kammerspielen Seeb in Winkel bei Bülach (2000 Yana in Esther Vilars "Eifersucht"), am Fritz Rémond Theater im Zoo in Frankfurt am Main und an der Komödie am Kurfürstendamm in Berlin. Auch Tätigkeit als Synchronsprecherin.



Autor: Redaktion



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Redaktion: Bettina Kuhn, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1049.