Brigitte Dietz

Aus Theaterlexikon
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* 30.9.1939 Köln (D). ∞ 1974 Felix Schwarz, Architekt, unter anderem des Neubaus der →Basler Theater (1975).

1960 Schauspielausbildung an der Schule des Theaters in Köln. Engagements 1960/61 am Marburger Schauspiel (unter anderem Fanny in Pagnols "Zum goldenen Anker", Regie: →Heinz Hilpert, Kattrin in →Bertolt Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder"), 1961–63 an den Städtischen Bühnen Gelsenkirchen, daneben Weiterbildung an der Folkwang-Schule in Essen, 1963/64 am Landes-Theater Coburg, 1965–67 am Landestheater Darmstadt (unter anderem Zenobie in Boris Vians "Die Reichsgründer oder Das Schmürz", Regie: →Hans Bauer) und 1968/69 an den Kammerspielen Düsseldorf. Danach vorwiegend Fernsehtätigkeit. 1972–74 spielte D. am →Schauspielhaus Zürich, Zürich ZH (unter anderem Colomba in Jonson/Zweigs "Volpone", Regie: Michael Kehlmann), 1974/75 auf Tournee mit der →Schauspieltruppe Zürich, 1975/76 am →Stadttheater St. Gallen, 1976/77 am Altonaer Theater Hamburg und 1978–80 am Schauspielhaus Bochum (unter anderem Magd in García Lorcas "Bernarda Albas Haus", Regie: Augusto Fernandes, Paula in István Örkénys "Katzenspiel", Regie: Jiří Menzel). Seither ist D. freiberuflich tätig (seit Anfang der neunziger Jahre unter dem Namen Brigitte Maria D.). Sie ging erneut auf Tournee, gastierte an diversen Bühnen und arbeitete mit freien Gruppen, darunter mit dem "kalliopeEnsemble" in Bergisch Gladbach (1998 A in Albees "Drei grosse Frauen"). 2002 spielte sie die Guten Werke und Schuldknechts Frau in →Maria Beckers Freilichtinszenierung von Hofmannsthals "Jedermann" im Zürcher Rieterpark. Diverse Fernsehrollen, darunter 1992 Ruth in der Familienserie "Vera Wesskamp" (Westdeutscher Rundfunk).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Brigitte Dietz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 468.

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