Bruno Hitz

Aus Theaterlexikon
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* 21.11.1940 Uster ZH.

1961/62 Regieassistent von →Kurt Horwitz am →Schauspielhaus Zürich (unter anderem bei der Uraufführung von →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker"). Nach einem Aufenthalt in Berlin, wo H. als Buchhändler arbeitete, war er 1966–68 als Regieassistent und Dramaturg am →Stadttheater Bern engagiert. 1968–71 Dramaturg an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart, Zusammenarbeit mit den Regisseuren Peter Palitzsch und Peter Zadek. 1972–76 Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Zürich. Nach dem Studienabschluss als Gymnasiallehrer an den Kantonsschulen Wetzikon und Freudenberg tätig. Daneben Theaterkritiker bei der "Weltwoche" (Zürich). 1980–86 Dramaturg am Burgtheater Wien (Arbeiten mit den Regisseuren →Achim Benning, Rudolf Noelte, →Hans Lietzau), 1986–89 am Schauspielhaus Zürich, 1989–91 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg (Produktionen mit den Regisseuren Frank Castorf und Michael Bogdanov). 1991–93 Chefdramaturg am Stadttheater Bern (1993 "Der Gesandte" von →Thomas Hürlimann, mit dem H. über Jahre eng zusammenarbeitete). 1993 wurde H. von →Gerd Leo Kuck als Dramaturg und persönlicher Berater der künstlerischen Direktion erneut ans Schauspielhaus Zürich engagiert, an dem er bis zu seiner Pensionierung 2002 wirkte (1998 Uraufführung von Hürlimanns "Das Lied der Heimat"). Daneben Gastdramaturg am →Theater Neumarkt Zürich (1996 Uraufführung von Hürlimanns "Carleton", Regie: →Volker Hesse). 1992 veröffentlichte H. den Essay "Der Streit der Dramaturgien. Zum deutschsprachigen Drama nach Brecht."



Autorin: Regula Reidhaar



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Reidhaar, Regula: Bruno Hitz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 850.

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