Catja Wutz

Aus Theaterlexikon
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* 9.6.1940 Velimirovac (HR). ∞ Matthias Brambeer, Schauspieler und Regisseur.

Schauspielausbildung am Salzburger Mozarteum und an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Erste Engagements 1966–68 in Esslingen, 1968–72 unter Hans Schalla am Schauspielhaus Bochum sowie 1972–77 am Deutschen Theater in Göttingen, wo sie für die Darstellung der Jenny in →Bertolt Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper" mit der "Rose der Stadt Göttingen" ausgezeichnet wurde. Sie spielte unter anderem die Amalia in Schillers "Die Räuber", die Titelrolle in Aristophanes’ "Lysistrata" und Christine in Horváths "Zur schönen Aussicht". Weitere Stationen waren das Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, die Kammerspiele Hamburg, das Theater Lübeck und die Städtischen Bühnen Münster. 1991–2004 war sie Ensemblemitglied des →Stadttheaters Bern, wo W. als reife Charakterdarstellerin zahlreiche Rollen verkörperte, so zum Beispiel Sofia in Gorkis "Die Letzten" (Regie: →Wolfram Krempel), Fräulein Schneider in Kander/Ebb/Masteroffs Musical "Cabaret", Frau Lehmann in Hauptmanns "Einsame Menschen" (Regie: Krempel), Celia Peachum in Brecht/Weills "Dreigroschenoper" (Regie: Michael Wallner), die Kommissarin in der Uraufführung von →Matthias Zschokkes "Die Alphabeten", Sonja Wilke in Gerlind Reinshagens "Himmel und Erde" (Regie: Brambeer), Mary in O’Neills "Eines langen Tages Reise in die Nacht" (Regie: Eva Diamantstein), Marie in Shakespeares "Was ihr wollt" (Regie: Irmgard Lange), Dorine in Molières "Tartuffe" (Regie: Oswald Lipfert), die Alte in Albees "Drei grosse Frauen". Daneben Mitwirkung in einigen Fernsehproduktionen.



Autorin: Regula Reidhaar



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Reidhaar, Regula: Catja Wutz, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2125–2126.

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