Christian Jauslin

Aus Theaterlexikon
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* 19.3.1934 Zürich.

Nach der Matura 1954 Studium der Germanistik, Anglistik, Theaterwissenschaft, Geschichte, Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Zürich, der Freien Universität Berlin und der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1961–63 Assistent am Deutschen Seminar der Universität Zürich, 1964 Dissertation bei Professor Emil Staiger: "Friedrich Dürrenmatt. Zur Struktur seiner Dramen". Sprechausbildung bei →Ellen Widmann, gleichzeitig Mitglied beim →Kammersprechchor Zürich, Regieassistent am →Schauspielhaus Zürich. 1964–65 Dramaturg beim Schweizer Fernsehen DRS, Ressort "Fernsehspiel", 1965–69 Dramaturg am Schauspielhaus Zürich unter →Leopold Lindtberg. 1969–71 Chefdramaturg und Regisseur am Theater der Stadt Trier, Inszenierungen am →Stadttheater Luzern (1969 Martin Walsers "Die Zimmerschlacht"), an der →Innerstadtbühne Aarau (1970 Josef Topols "Die Katze auf dem Gleis"), am Landestheater Darmstadt und am →Stadttheater Chur (1971 →Peter Bürkis "Die Mondfrau"). 1971–72 wissenschaftlicher Assistent mit Lehrauftrag am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Köln. 1972–96 Regisseur und Dramaturg im Bereich Hörspiel im Studio Basel von Schweizer Radio DRS, bis 1986 auch Redaktor verschiedener Theaterinformationssendungen für Schweizer Schweizer Radio DRS 2. Lehraufträge an den Universitäten Zürich, Basel, Wien und Bern. Ausserdem seit 1955 journalistisch und publizistisch tätig ("Tages-Anzeiger Zürich", "Neue Zürcher Zeitung", "Neue Zürcher Nachrichten", "Schweizer Monatshefte", "Frankfurter Allgemeine Zeitung"). Seit 1973 Vorstandsmitglied der →SGTK, im Stiftungsrat der →Schweizerischen Theatersammlung, zeitweise auch Mitglied der Jury zur Verleihung des →Hans Reinhart-Rings. Eigene Werke (Auswahl): Tennessee Williams, 1969. Shakespeare inszenieren. Gespräche mit Regisseuren [Gespräche geführt von Ralph Berry und C. J.], 1978. Seit 1972 jährlicher "Bühnenbericht" für das Jahrbuch der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft West. (Mit)-Herausgeber diverser Jahrbücher der Schweizerischen Gesellschaft für Theaterkultur (Leopold Lindtberg: Reden und Aufsätze, 1972; Dramatiker-Förderung, 1986; Ausgangspunkt Schweiz – Nachwirkungen des Exiltheaters, 1989).

Literatur

  • Regie: C. J. In: Programmheft Hörspiel (Schweizer Radio DRS) 4/1996.


Autorin: Isabelle Hänni



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hänni, Isabelle: Christian Jauslin, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 920.