Christina Stöcklin

Aus Theaterlexikon
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* 27.2.1966 Niederbipp BE. Enkelin des Schriftstellers Gerhard Meier, Tochter der Spielpädagogin Susanne Stöcklin-Meier.

1984–87 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich. 1988–90 erstes Engagement an der →Claque Baden (unter anderem als Belisa in García Lorcas "In seinem Garten liebt Don Perlimplin Belisa", im Soloprogramm "Von wegen Theater" nach Karel Čapek und im selbst entwickelten Ess-Stück "Iladig" nach Texten von →Ernst Burren). Ab 1990 freischaffende Schauspielerin, Sängerin, Regisseurin, Produzentin, Übersetzerin und Theaterpädagogin. Als Schauspielerin war S. unter anderem zu sehen 1991 im Soloprogramm "Alltag, eine Groteske" (mit eigenen Liedern) und im Friedrich-Glauser-Abend "Hat man noch Sehnsucht" (Regie: →Christoph Haering), beide uraufgeführt im →Theater im Teufelhof Basel, 1993 in "Gritos" der →Tanzcompagnie Flamencos en route, 1994 mit →Eva Schneid im Programm "Neusehland" und 1999 als Erna in Horváths "Kasimir und Karoline" im Sommertheater im Schlosshof Köniz. Als Regisseurin betreute sie unter anderem "Chawele", ein Soloprogramm von Schneid (1992), "Neuland" beim →Theaterzirkus Wunderplunder (1992), "Christa de Carouge", eine Performance mit Stoffen mit Horta von Hoye, in Miller’s Studio Zürich (1998), "Ych bi en Igel" mit →Dalit Bloch (1999), "Parlez-moi d’amour" mit der Pianistin Claudia Sutter (2000) und "Die dicke Jüdin vom siebten Stock" mit Schneid (2001). Ausserdem Mitwirkung in Text- und Musikprogrammen von →Wolfram Berger, Christina Volk und Werner Morlang, Kabarettaufführungen von Touche ma bouche und selbst arrangierten Lesungen mit Texten von Gerhard Meier.

Auszeichnungen

  • 1999 Anerkennungspreis der Basellandschaftlichen Kantonalbank.


Autor: Thomas Waldmann



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Waldmann, Thomas: Christina Stöcklin, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1758.

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