Christoph Frick

Aus Theaterlexikon
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* 22.7.1960 Tuttlingen (D).

1982–85 →Scuola Teatro Dimitri in Verscio. 1985 Debüt als Scotty in Pierre Bylands "Jubilee" am Staatstheater Stuttgart. Freiberuflicher Schauspieler unter anderem am Staatstheater Stuttgart, an den →Basler Theatern und an der Tribüne Berlin. 1988 Mitbegründer der freien Gruppe PIX in Basel, die Theater-, Performance- und Filmproduktionen realisierte (1989 "Jetzt – Jetzt – Jetzt" und 1994 "Welcome Idiot" in Basel, 1991 Kurzfilm "Und da soll einer sagen, in der Schweiz verändert sich nichts", damit Teilnahme an über fünfzig Filmfestivals und Eulenspiegel-Preis für den komischsten Film am Kurzfilmfestival Oberhausen). 1991 Mitbegründer und seither Leiter von →Klara Theaterproduktionen Basel. Dort Regie und Stückkonzepte, unter anderem 1991 "Klara! – ein Melodrama", 1993 "Abend", 1995 "Pola", 1996 "Die Krönung", 1997 "A Poet Who Is also an Orangutan", 1998 "1000 Chancen" und "Die Konsequenz des Wettbewerbs ist die Show" (alle zusammen mit →Jordy Haderek), 1999 "Mehr Geld" (in Koproduktion mit dem →Luzerner Theater), 2000 "Gestörte Vorgesetzte", 2001 "Alle Jäger Danke" (als Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof und dem Festival "Steirischer Herbst", beide in Graz). Ausserdem Inszenierungen mit →Enzo Scanzis Teatro Matto (1991 "Das Leben oder nicht", 1993 "Hasenjagd"), am Luzerner Theater (2002 Labiches "Das Sparschwein" und eine Adaption von Schillers "Wilhelm Tell", 2003 Ibsens "Peer Gynt") sowie verschiedene Projekte.



Autor: Jean Grädel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Grädel, Jean: Christoph Frick, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 640.

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