Christoph Keller

Aus Theaterlexikon
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* 22.12.1963 St. Gallen, ∞ Jan Heller Levi, Lyrikerin.

Schulen und Maturität in St. Gallen, 1984–91 Studium der Anglistik und Slawistik in Genf und Konstanz (Abschluss über "Der Meister und Margarita" von Michail Bulgakow). Hospitanzen am →Stadttheater St. Gallen (bei Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", Regie: Klaus Dieter Kirst, und Gorkis "Wassa Schelesnowa", Regie: Volkmar Kamm); verschiedene Auslandsaufenthalte in Russland, Deutschland und in den USA. K., ein Kenner der neuen russischen Literatur, stellte Übersetzungen und Anthologien für den S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main her und publizierte regelmässig über russische Autoren. K. schrieb die Theaterstücke "Kalter Frieden" (Uraufführung 21.9.1991 am Stadttheater St. Gallen, Regie: Kamm), "Die Stiftung" (1993), "Der Sitzgott, Stuhlvariationen" (Uraufführung 23.5.1998, Theater Kosmos Bregenz auf der Hinterbühne des Festspielhauses, Regie: Bettina Rehm), das Hörspiel "Herbstblätter" (Ursendung 26.9.1998, Schweizer Radio DRS 2, Regie: Thomas Blubacher), eine Szene zur Annemarie-Schwarzenbach-Theatercollage "Ein gefallener Engel im Hotel Schweiz" (28.3.1998, →Theater an der Winkelwiese Zürich, Regie: Peter-Jakob Kelting). K. machte sich auch als Prosaautor mit Erzählungen und den Romanen "Gulp" (1988), "Wie ist das Wetter in Boulder?" (1991) und "Ich hätte das Land gern flach" (1996) einen Namen.

Auszeichnungen

unter anderem

  • 1988 Anerkennungs- und Förderungspreis der Stadt St. Gallen.


Autor: Werner Wüthrich



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Wüthrich, Werner: Christoph Keller, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 976–977.

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