Christoph Meury

Aus Theaterlexikon
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* 18.10.1953 Basel.

Ausbildung als Sozialarbeiter und zunächst Tätigkeiten vorwiegend im Sozialbereich. Ab 1981 an den →Basler Theatern als Beleuchter, Tonassistent, Requisiteur, dort auch Regieassistent in Inszenierungen von →Urs Schaub (→Bertolt Brechts "Im Dickicht der Städte"), →David Mouchtar-Samorai (Arrabals "Der Architekt und der Kaiser von Assyrien"), Mathias Masuth (Gorkis "Die Letzten" und Ionescos "Die Stühle") und →Martin Rengel (Millers "Tod eines Handlungsreisenden"). Daneben Regieassistenzen am →Stadttheater Bern, unter anderem 1983 bei der Uraufführung von Roland Merz’ "Die Trauergäste" (Regie: →Peter Borchardt) und Kipphardts "Bruder Eichmann" (Regie: →Urs Bircher/→Martin Kreutzberg). 1985–88 in der Betriebsgruppe der →Kulturwerkstatt Kaserne Basel Hauptverantwortlicher für den Bereich Theater/Tanz/Performance. Hauptinitiant des Theater- und Aktionshauses "Stückfärberei" in Basel und dort Produktionsleiter (unter anderem 1988 bei Euripides’ "Die Bakchen", einer Produktion des →Od-Theaters, Regie: →Hans-Dieter Jendreyko). Im Auftrag des Erziehungsdepartements Basel-Stadt Erstellung eines Kulturraum-Inventars mit einem Bericht über die Kulturraumsituation in Basel. 1989–97 Mitglied im Leitungsteam des →Theaterhauses Gessnerallee in Zürich. 1997–99 Parteisekretär der Sozialdemokratischen Partei des Kantons Basel-Stadt. Ab 2000 Leiter des →Theaters Roxy in Birsfelden. 1992–96 Mitglied im Fachausschuss Theater und Tanz der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft. Seit 2001 im Verwaltungsrat der Basler Kulturzeitschrift "Programmzeitung".



Autor: Alfred Ziltener



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Ziltener, Alfred: Christoph Meury, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1238.