Dominik Neuner

Aus Theaterlexikon
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* 5.12.1948 Basel.

1973–76 Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart. Engagements als Schauspieler und Regieassistent 1976 an den Württembergischen Staatstheatern Stuttgart (Reiter in Peter Shaffers "Equus", Regie: Karl-Heinz Stroux; Otto in →Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen", Regie: Alfred Kirchner) und 1976/77 an den Städtischen Bühnen Heidelberg. 1977–85 Regisseur, bis 1979 auch Dramaturg, zeitweise Schauspieler an der Württembergischen Landesbühne Esslingen (inszenierte unter anderem Fassbinders "Bremer Freiheit" und →Heinrich Henkels "Altrosa"). Gastinszenierungen unter anderem in Aachen, Luxemburg, am →Stadttheater Luzern (1981 →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker", 1983 Büchners "Leonce und Lena") und am →Theater Dreiländereck Riehen. Lehraufträge an den Hochschulen Stuttgart und Maastricht. 1985–88 Oberspielleiter des Schauspiels am Stadttheater Würzburg, danach vor allem Operninszenierungen, unter anderem in Prag, Amsterdam, Rotterdam, Münster, Braunschweig, Regensburg. 1996–2000 Operndirektor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (unter anderem Mozarts "Die Zauberflöte", Erich Wolfgang Korngolds "Die tote Stadt", Richard Strauss’ "Salome" und "Der Rosenkavalier", Donizettis "Maria Stuarda", Hans Werner Henzes "Der Prinz von Homburg", Uraufführung von Gerhard Stäblers "Cassandra Complex"). N. veröffentlichte gemeinsam mit Wilhelm Keitel die Biografien "Mozart auf Reisen" (1991) und "Gioachino Rossini" (1992) und schuf deutsche Übersetzungen der Rossini-Opern "Adina" und "La Gazzetta".



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Dominik Neuner, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1321.

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