Dominik von Gunten

Aus Theaterlexikon
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* 22.3.1952 Basel.

Studium der Germanistik, politischen Philosophie und Geschichte an der Universität Basel (ohne Abschluss). Ab 1970 Regiehospitant und 1974/75 Regieassistent an den →Basler Theatern (Direktion: →Werner Düggelin). 1974–78 Schauspielausbildung an der Hochschule der Künste Berlin. 1978–88 Regisseur, Projektleiter und Schauspieler bei freien Theatergruppen, unter anderem bei "I Gesti di Roma" (Rom) und bei →Peter Brogles mobilem Varietétheater "Brogle’s Schaubude". Eigenproduktionen in Basel und Bern. Daneben Kellner und Barmann. 1989–91 Regieassistent an der Württembergischen Landesbühne Esslingen. Danach Inszenierungen unter anderem in Esslingen (1991 Thomas Strittmatters "Kaiserwalzer", 1994 Wolfgang Deichsels "Frankenstein", 1995 Gerlind Reinshagens "Sonntagskinder", 1996 Kleists "Amphitryon"), an den Städtischen Bühnen Erfurt (1991 Dario Fos "Obszöne Fabeln", 1999 Eric-Emmanuel Schmitts "Enigma", 2000 Josef Hader/Alfred Dorfers "Indien"), am Hans Otto Theater Potsdam (2000 Strittmatters "Der Polenweiher"), an den Städtischen Bühnen Freiburg (1994 Dea Lohers "Tätowierung", 1996 Koltès’ "Der Kampf des Negers und der Hunde"), am Nationaltheater Mannheim (1997 Turrinis "Die Schlacht um Wien" und F. K. Wächters "Die Eisprinzessin", 1998 Feydeaus "Hasenjagd"), am Kleinen Theater Salzburg (1995 Taboris "Mutters Courage"), am Landestheater Linz (1999 Karl Schönherrs "Kindertragödie" und Schillers "Kabale und Liebe", 2001 Shakespeares "Der Kaufmann von Venedig") und am Theater Ingolstadt (2002 Horváths "Glaube Liebe Hoffnung").



Autor: Jürg Seiberth



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Seiberth, Jürg: Dominik von Gunten, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 771.

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