Dominique Rust

Aus Theaterlexikon
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* 28.10.1960 Basel.

1982–85 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Seit 1986 als freischaffender Schauspieler und Performer in freien Gruppen und eigenen Projekten tätig, unter anderem am →Od-Theater Basel (1986 diverse Rollen in Enzensbergers "Untergang der Titanic", Regie: →Hans-Dieter Jendreyko), bei der →Komedie in Zürich (1989 Prinz Philipp in "Yvonne im Trieb-Werk" nach Gombrowicz’"Yvonne, Prinzessin von Burgund", Regie: →Federico Emanuel Pfaffen, 1990 Leonce in Büchners "Leonce und Lena"), bei der Compagnie Muriel Bader in Zürich (1992 in "Instant Bull", Regie: →Muriel Bader/→Res Bosshart), am →Theater an der Winkelwiese Zürich (1993 Mayer in Peter Josts "Das Lauern der Jäger am unteren Bildrand" und diverse Rollen in Thea Dumsch/Josts "Mördertreiben", Regie beide: Dumsch) sowie im Hauptbahnhof Zürich 1993 Kaspar in →Jürg Amanns Kaspar-Hauser-Stück "Ach, diese Wege sind sehr dunkel" (Regie: Stefan Weber). 1994 Mitbegründer der freien Gruppe "Theater Vertigo" in Zürich, dort in Duras’ "Die Krankheit Tod" (1995) und "Schlaf. Am Rande Dornröschen" (1996), Regie beide: Dumsch. Ab 1995 Mitglied bei →Klara Theaterproduktionen Basel, unter anderem in "Pola" (1995), "Die Krönung" (1996), "A Poet is also an Orangutan" (1997), "1000 Chancen" und "Die Konsequenz des Wettbewerbs ist die Show" (beide 1998), Regie jeweils: →Jordy Haderek und →Christoph Frick, "Mehr Geld" (1999), "Alle Jäger Danke" (2001) als Koproduktion mit dem Theater im Bahnhof und dem Festival "Steirischer Herbst" beide in Graz, Regie jeweils: Frick. Diverse Projekte: 1986 "Windrose. Skizze mit zwanzig Koffern", zusammen mit Clarissa Herbst 1988 "Das Innere der Sicht" und 1991 "Auf den Nadeln dieser Tage", zusammen mit Michael Wolf und Joey Zimmermann unter anderem 1997 "Die Flecken der Giraffe" sowie mit dem Duo Stimmhorn 1999 "Verlust der Stille" im Foyer des →Theaters Basel. Supervisor von Tanzproduktionen, zum Beispiel bei der →Compagnie Drift. Mehrere Filmrollen, unter anderem in Pius Morgers "Aus allem raus und mitten drin" (1988), Samirs "Immer und ewig" (1991), →Martin Rengels "Verniki Vernissaki" (1991) und Michael Hubers "Bowling" (1993).



Autor: Jean Grädel



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Grädel, Jean: Dominique Rust, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1546.

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