Dominique de Ribaupierre

Aus Theaterlexikon
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* 8.4.1928 Lausanne (VD), † 12.7.1991 Zürich, Sohn des Geigers François de Ribaupierre.

Ballett­ausbildung in Frankreich, Tänzer bei Les Ballets des Champs Elysées in Paris. 1950/51 nahm R. ein Engagement am →Stadttheater Zürich an, wo er bis 1988 tätig war, 1950/51 und 1953–76 als Tänzer, 1976–88 als Inspizient. Dort tanzte er unter Choreografen wie →Hans Macke, →Jaroslav Berger, Erwin Hansen, Robert Mayer, Marina Candael, →Michel de Lutry, →Gabriel Popescu, →Nicholas Beriozoff, Michel Descombey, Geoffrey Cauley und →Hans Meister. Als technisch versierter Darsteller machte er die Entwicklung des Zürcher Balletts von den vom Ausdruckstanz geprägten Tanzdramen über das klassische Repertoire mit Aufführungen von Werken des 19. Jahrhunderts und der Ballets Russes bis zur Hinwendung zum zeitgenössischen Ballett und zur Pflege eines breiten Repertoires mit. Wichtige Rollen: 1960 Gymnasiast in "Menagerie" (Musik: Giselher Klebe, Choreografie: Berger), 1963 Wilfried in "Giselle" (Musik: Adolphe Adam, Choreografie: de Lutry), 1965 der böse Zauberer/Baron Rotbart in "Schwanensee" (Musik: Tschaikowsky, Choreografie: Beriozoff nach Petipa/Iwanow) und 1972 König von Ungarn in "Raymonda" (Musik: Alexander Glasunow, Choreografie: Rudolf Nurejew nach Petipa).



Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Dominique de Ribaupierre, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1489.

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