Doris Catana

Aus Theaterlexikon
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* 12.3.1940 Freiburg im Breisgau (D), eigentlich Doris Kaupp. ∞ 1965 →Nicholas Beriozoff.

Ausbildung in Freiburg im Breisgau, in der Ballettschule der Württembergischen Staatstheater Stuttgart, an der Royal Ballet School London und bei Serge Peretti und Victor Gsovsky in Paris. Debütierte 1959 in Stuttgart im Pas de trois in Tschaikowskys "Schwanensee" und in Brittens "Der Pagodenprinz" (Choreografie jeweils: John Cranko). Tänzerin in Stuttgart, beim Grand Ballet du Marquis de Cuevas, Monte Carlo, und beim Scapino Ballet in Amsterdam. 1964–71 Solistin am →Opernhaus Zürich, Zürich ZH. Tanzte Hauptrollen unter anderem in "Coppélia" (Musik: Delibes) und "Don Quixote" (Choreografie: Beriozoff, Musik: Minkus), "Titus Feuerfuchs" (nach Nestroy, Musik: Johann Strauß, Choreografie: Marcel Luipart), "Der rote Mantel" (Choreografie: →Gabriel Popescu, Musik: Nono) und "Le Loup" (Choreografie: Ottavio Cintolesi, Musik: Henri Dutilleux). Ging danach zum Ballet van Vlaanderen. Pädagogisch tätig seit 1975, zuerst als Trainingsleiterin und Leiterin der Ballettschule an den Städtischen Bühnen Freiburg im Breisgau und an der School of Music der Indiana University Bloomington (USA); ab 1979 in Zürich, zuerst Leiterin und ab 1983 Besitzerin der Ballettschule von →Nestor Mondino. Seit 1985 Direktorin der Ballettschule für das Opernhaus Zürich, der privatisierten Nachfolgeinstitution der früheren →Schweizerischen Theatertanzschule.

Auszeichnungen

  • 2003 Anerkennungsgabe der Stadt Zürich.


Autorin: Ursula Pellaton



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Pellaton, Ursula: Doris Catana, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 358.

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