Elisabeth Berger

Aus Theaterlexikon
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* 25.3.1946 Bern.

1962–64 Schauspielausbildung am →Bühnenstudio Zürich. 1964 Debüt als Anne-Mareili in →Franz SchnydersGotthelf-Verfilmung "Geld und Geist". Nach Engagements in Deutschland (1965/66 Atelier-Theater Kassel, 1966–68 Theater am Niederrhein Kleve, 1968–71 Stadttheater Bad Godesberg) und auf Europatournee mit dem Musical "Hair" (in der Rolle der Jeannie) war B. als freischaffende Schauspielerin tätig. Sie wirkte unter anderem am →Theater am Neumarkt, Zürich ZH, →Theater für den Kanton Zürich, an der →Claque Baden (1989 Frau in T. S. Eliots "Das wüste Land", 1991 Malou in →Philipp Engelmanns "Oktoberföhn"), am Theater Die Färbe in Singen (unter anderem Gräfin in Turrinis "Der tollste Tag", Alice in →Friedrich Dürrenmatts "Play Strindberg", die Gute in Bernhards "Ein Fest für Boris", Sarah in Synges "Kesselflickers Hochzeit"), am →Kleintheater Kramgasse 6, Bern BE und →Atelier-Theater in Bern, am →Theater an der Winkelwiese, Zürich ZH (1973 Geesche in Fassbinders "Bremer Freiheit", 1978 Lady Macbeth in Shakespeares "Macbeth"). Seit 1995 ist B. Ensemblemitglied am →Theater Kanton Zürich, Winterthur ZH, wo sie unter anderem Daja in Lessings "Nathan der Weise", die Mutter in Fassbinders "Bremer Freiheit", Eisi in →Markus Michels "Die Käserei in der Vehfreude" nach →Jeremias Gotthelf, Gunhild in Ibsens "John Gabriel Borkman" und Aase in dessen "Peer Gynt" spielte.



Autor: Peter Arnold



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Arnold, Peter: Elisabeth Berger, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 163.

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