Elly Schumann

Aus Theaterlexikon
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Lebensdaten unbekannt. Zunächst Engagements als Chorsängerin am Stadttheater Breslau, 1900/01 am Theater des Westens Berlin. 1903–05 Sängerin am Opernhaus Frankfurt am Main, 1906/07 Sängerin und Schauspielerin am Stadttheater Coblenz, 1907–09 am Stadttheater Aachen und 1910–12 am →Stadttheater Bern. 1912–29 war S. Ensemblemitglied und danach weiterhin Gastschauspielerin am →Stadttheater Basel, unter anderem spielte sie 1921 Stine in Toni Impekoven/Otto Schwartz’ "Was werden die Leute sagen" (Regie: →Friedrich Burau), 1922 Emilie Schmidt in Apels "Hans Sonnenstössers Höllenfahrt" (Regie: →Rudolf Weisker), 1924 die Amme in Shakespeares "Romeo und Julia" (Regie: →Otto Henning), Clärchens Mutter in Goethes "Egmont" und Miss Prism in Wildes "Bunbury", 1925 Ulrike Schlosser in Laufs’ "Pension Schöller", 1925 Marthe Schwerdtlein in Goethes "Faust" (Regie: Henning). Neben ihrer Bühnentätigkeit war S. in Basel als Darstellerin in einigen Stummfilmen tätig, unter anderem verkörperte sie 1915 die Titelrolle in Alfred Hallers "Die gefoppte Tante".



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Elly Schumann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1641–1642.