Eugen Schulz-Breiden

Aus Theaterlexikon
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* 1902 Wien (A), † Februar 1951 Hollywood (USA).

1926/27 Schauspieler und Regisseur bei →Fritz Jeßner am Ostpreußischen Landestheater Königsberg, 1927/28 Dramaturg, Schauspieler und Regisseur am Badischen Landestheater Karlsruhe, 1928/29 erneut Regisseur in Königsberg, 1929/30 Regisseur am Thalia-Theater Hamburg, 1928/29 als Gast, 1930–33 fest verpflichtet und danach bis 1937 weiterhin gastweise Regisseur am →Schauspielhaus Zürich. S. inszenierte dort zahlreiche Lustspiele und Komödien von Shakespeare, Goldoni und Nestroy, Dramen von Hauptmann ("Der Biberpelz", "Fuhrmann Henschel", "Vor Sonnenuntergang") sowie (in den Bühnenbildern von Heinz Porep) unter anderem 1930 Bruckners "Elisabeth von England" mit Luise Franke-Booch, František Langers "Die Bekehrung des Ferdys Pistora" und Felix Joachimson/Mischa Spolianskys "Wie werde ich reich und glücklich?"(in der musikalischen Leitung von Victor Ullmann und mit Tänzen von →Trudi Schoop), 1931 Gogols "Der Revisor", →Cäsar von Arx’ "Opernball 13" ("Spionage"), Ladislaus Fodors "Juwelenraub in der Bahnhofstrasse", Franz Michael Pelzers "Die Rosenbraut", 1932 Lessings "Nathan der Weise", Arnold Ridleys "Der Geisterzug", Alberto Colantuonis "Geld ohne Arbeit". 1935–37 Regisseur am Deutschen Volkstheater Wien. 1938 Emigration nach Kuba, 1940 in die USA. Inszenierungen am Broadway unter den Namen Eugene S. Bryden und Eugen Briden. Tätigkeit als Fernsehregisseur in den USA.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Eugen Schulz-Breiden, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1641.

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