Eva-Maria Hofmann

Aus Theaterlexikon
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* 24.10.1951 Künzelsau (D).

1972–75 Schauspielausbildung an der Max-Reinhardt-Schule in Berlin. Engagements 1975/76 am Tübinger Zimmertheater, 1976–78 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Wendla in →Frank Wedekinds "Frühlings Erwachen"), 1978 an der Städtischen Bühne Heidelberg sowie 1978–88 unter der Direktion von →Horst Statkus an den →Basler Theatern, wo sie über vierzig Rollen spielte, darunter die Titelrolle in Lessings "Emilia Galotti", Regie: Matthias Masuth; Marie in Büchners "Woyzeck", Regie: Frank Günther; Sonja in Tschechows "Onkel Wanja" und Dunjascha in dessen "Kirschgarten", Regie jeweils: Friedrich Beyer; Christine Linde in Ibsens "Nora" und Ela Delahey in Brandon Thomas’ "Charleys Tante", Regie jeweils: Jürgen Kruse; Putzi in Albees "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?". Es folgten Engagements als Gast am Kapuzinertheater Luxemburg, 1989/90 an den Bühnen der Stadt Köln (Titelrolle in Sophokles’ "Antigone"; Andromache in Euripides’ "Die Troerinnen", Regie: Dimiter Gotscheff) und am Bremer Theater. 1992–2000 war H. Ensemblemitglied des Schauspielhauses Bochum (unter anderem: Hannah in Lessings "Miss Sara Sampson" und Marie in Coline Serreaus "Hase Hase", Regie jeweils: Wolf Redl; Aleksandra Ivanovna in Tschechows "Die Vaterlosen I + II", Regie: Leander Haußmann; Lady Milford in Schillers "Kabale und Liebe" und Meister Antons Frau in Hebbels "Maria Magdalena", Regie jeweils: Kruse; Vicky in Michael Frayns "Der nackte Wahnsinn", Regie: Karin Henkel; Marthe Rull in Kleists "Der zerbrochne Krug", Regie: Gotscheff; Oenone in Racines "Phädra", Regie: Werner Schroeter; Stieftochter in Pirandellos "Sechs Personen suchen einen Autor", Regie: Gotscheff). Seither ist sie als freischaffende Schauspielerin tätig, unter anderem am Berliner Ensemble (2002 Hippolyta/Elfe in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum", Regie: Haußmann).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Eva-Maria Hofmann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 858–859.

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