Franco Trinca

Aus Theaterlexikon
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* 29.9.1962 Rom (I).

Musikalische Ausbildung bis 1989 am Conservatorio di Musica Santa Cecilia in Rom (Dirigieren, Komposition, Klavier, Choralmusik und Chorleitung bei Bruno Aprea, Teresa Procaccini, Pieralberto Biondi und Irma Ravinale). Dirigiermeisterkurse bei Gennadi Rozhdestvensky sowie bei Donato Renzetti. Nach zweijähriger Assistenz an der Accademia Musicale Ottorino Respighi in Assisi wurde T. 1991 ans Städtebundtheater Biel-Solothurn (heute →Theater Biel Solothurn) verpflichtet, seit 1992 als erster Kapellmeister und seit 2002 als musikalischer Leiter. Im Juni 1996 wurde ihm die musikalische Leitung der →Opéra de Chambre de Genève anvertraut, und seit 1997 ist er auch musikalischer Leiter des →Schweizer Opernstudios in Biel (heute Abteilung Musiktheater der →Hochschule der Künste Bern). T. setzt sich vor allem mit der italienischen Oper des 18. Jahrhunderts auseinander. In Biel und Solothurn und an der Opéra de Chambre de Genève studierte er unter anderem Werke von Cimarosa, Piccinni, Gazzaniga, Paisiello (2002 "La Frascatana" in Genf, Regie: Sarah Ventura) und Traetta (2003 "Antigona" in Biel und Solothurn, Regie: Rainer Holzapfel) ein, wobei er eigene revidierte Fassungen vorlegte. Am →Stadttheater Luzern dirigierte er 1995 Rossinis "L’Italiana in Algeri" (Regie: Bruno Berger). T. ist auch als Pianist, Begleiter und Kammermusiker aktiv.

Auszeichnungen

  • 1991 1. Preis der Rassegna Internazionale di Composizione der Accademia Teatro e Musica "G. Briccialdi" für sein Klarinettenquintett "Omaggio a Mozart".


Autor: Hanspeter Renggli



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Renggli, Hanspeter: Franco Trinca, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1967–1968.

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