Freies Schauspiel Basel, Basel BS

Aus Theaterlexikon
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Freie Gruppe ohne eigene Spielstätte

Das F. wurde 1995 gegründet durch den Schauspieler →Matthias Klausener, die Schauspielerin →Dominique Lendi, die Dramaturgin Bettina Koepp und den Regisseur Andrea Lehmann mit dem Ziel, mit Theaterleuten und Autoren aus der Basler Region anspruchsvolles Volkstheater zu machen. Rechtsträger ist der Verein F. Unterstützt wird das F. durch Beiträge des Kantons Basel-Stadt, von Stiftungen und Sponsoren sowie privaten Gönnern. Die Gruppe brachte ihre Produktionen im →Basler Marionettentheater, im →Theater Roxy in Birsfelden, im Theater →Fauteuil Basel, im Kellertheater der →Baseldytschen Bihni und im Theater Scala Basel heraus. Bisherige Inszenierungen waren: 1995 Alan Bownes "Beirut" als Koproduktion mit der Freien Truppe Bern und Rame/Fos "Offene Zweierbeziehung" (Regie jeweils: Lehmann, jeweils mit Klausener und Lendi in den Hauptrollen), 1996 →Hansjörg Schneiders "Der Prinz von Abessinien" (Regie: Claus Schröder), 1997 →Martin Roda Bechers "Thrill" in der Regie des Autors (mit →Agnes Dünneisen, Rainer Matschuk und Klausener) und Ayckbourns "Relatively Speaking" in einer Dialektbearbeitung unter dem Titel "Katz und Muus" (Regie: Schröder), 1998 "Dr Huusmaa" nach Michel Lengliney (Regie: Schröder), 1999 "Der Herr aus der Provinz" nach Molières "Monsieur de Pourceaugnac" (Regie: Andreas Frey, mit Hansjörg Surer in der Titelrolle), 2000 "Das Paar im Kahn" nach dem gleichnamigen Kriminalroman von Schneider (Regie: Klausener) und die szenische Agatha-Christie-Lesung "Rächende Geister" (Regie: Angela Buddecke/Klausener) sowie 2002 eine Bearbeitung von Goethes "Torquato Tasso" (Regie: Klausener/→Marianne de Pury).



Autor: Alfred Ziltener



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Ziltener, Alfred: Freies Schauspiel Basel, Basel BS, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 630.