Fritz Zaugg

Aus Theaterlexikon
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* 4.2.1950 Schüpfheim LU.

Als Sohn des reformierten Kirchgemeindepräsidenten in katholischem Umfeld aufgewachsen. 1975–78 Ausbildung zum Schauspieler an der →Schauspiel-Akademie Zürich. Anschliessend freischaffender Schauspieler, Regisseur und Autor. Z. war 1981 Mitbegründer und leitete gemeinsam mit →Lisa Bachmann die Kontaktstelle für Kinder- und Jugendtheater in Luzern. Er inszenierte am →Stadttheater Luzern unter anderem 1984 die Uraufführung von Manfred Züfles "Der Jogger und der Heilige" und 1986 die Uraufführung seines Stücks "No Problem". Z.s "Die Scheintoten" (frei nach Hermann Burger) wurde als Koproduktion des →Theaters Tuchlaube Aarau und des →Theaters an der Winkelwiese Zürich 1995 in Z.s Regie uraufgeführt. Seit 1989 als Autor, Übersetzer, Dramaturg und Regisseur im Bereich Hörspiel für das Schweizer Radio DRS tätig, seit 2002 in der Nachfolge von →Franziskus Abgottspon Leiter der Abteilung "Hörspiel und Unterhaltung DRS 1". Von seinen rund siebzig Produktionen sind zahlreiche ausgezeichnet worden, darunter "Das Rendez-Vous" (Deutschschweizer Hörspielpreis 1994, Autor/Regie), "Krok" (von Eberhard Petschinka und Helmuth Mössmer, Prix Futura Berlin 1995, Regie), "De Allmächtig" aus dem Zyklus "Zundelheini und Zundelfritz" (Prix Unda Wien 1996, Autor/Regie), «Der Olympia­fähndler» (von →Hanspeter Gschwend, Prix Europa Berlin – bestes europäisches Hörspiel 1997, Regie) und "Gesprungenes Glas – oder ich habe eine grosse Sache im Gring", Hörstück über Friedrich Glauser (Prix Suisse 1997, special recommendation Prix Italia 1997, Autor/Regie).



Autrice: Isabelle Hänni



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hänni, Isabelle: Fritz Zaugg, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2138.

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