Günther Fässler

Aus Theaterlexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

* 16.6.1952 Zürich.

Nach Hochbauzeichnerlehre und Matura Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Zürich (ohne Abschluss). Ab 1980 Literatur- und Theaterrezensent. 1981–86 Mitarbeit in der Kulturredaktion des Winterthurer "Landboten". Danach schrittweise Aufgabe der Literaturkritik und Spezialisierung auf Theaterkritik. F. ist einer der wenigen vollberuflich freischaffenden Theaterkritiker in der Schweiz. Er war und ist ständiger Mitarbeiter der Monatszeitschrift "Musik & Theater" sowie zahlreicher Tageszeitungen: "Neue Luzerner Zeitung" (früher "Luzerner Neuste Nachrichten"), "Die Südostschweiz" (früher "Bündner Zeitung"), "Der Landbote", "Zürichsee-Zeitung", "St. Galler Tagblatt", "Aargauer Tagblatt" (bis 1996), "Der Zürcher Oberländer" (bis 1998), "Süddeutsche Zeitung" (1985–97). F. schreibt über ausgesuchte Inszenierungen in der gesamten Deutschschweiz, insbesondere auch über Ur- und Erstaufführungen, ferner kulturpolitische Kommentare. F.s unkonventionelle Kritiken zeichnen sich durch gedankliche und stilistische Eigenwilligkeit aus. Sie gründen nicht auf akademischen und literarischen Massstäben, sondern auf konkreten szenischen Vorgängen.



Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Günther Fässler, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 560.

Normdaten