Gregor Vogel

Aus Theaterlexikon
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* 12.3.1940 Schüpfheim LU.

Schauspielausbildung am →Bühnenstudio Zürich, 1962/63 Regieassistent am Schillertheater Berlin. Engagements 1963–66 am →Stadttheater Basel (Sebastian in Shakespeares "Was ihr wollt", Katitzky in der Schweizer Erstaufführung von →Rolf Hochhuths "Der Stellvertreter", Valère in Molières "Tartuffe"), 1966 und 1972/73 an der →Innerstadtbühne Aarau (Cliff in Osbornes "Blick zurück im Zorn"), 1969/70 am →Schauspielhaus Zürich (Offizier/Lakai in Bonds "Early Morning", Regie: →Peter Stein), am →Kammertheater Stok Zürich, bei der →Claque Baden, 1974–77 am →Theater für den Kanton Zürich (1974 Brighella in Goldonis "Der Diener zweier Herren", 1975 Klosterbruder in Lessings "Nathan der Weise", 1976 Bluntschli in Shaws "Helden", 1977 Bleichenwang in Shakespeares "Was ihr wollt"), 1977/78 als Gast am Stadttheater Pforzheim, 1978–80 an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel (Kulygin in Tschechows "Drei Schwestern", Valerio in Büchners "Leonce und Lena", Titelrolle in Voltaires "Candide", Regie: Carlos Trafic), 1980–82 und 1986–93 am Stadttheater Konstanz unter den Intendanten →Hans J. Ammann und Ulrich Khuon engagiert (Titelrollen in →Max Frischs "Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie", in Jonsons "Volpone" und in Peter Weiss’ "Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats", Regie alle: Markwart Müller-Elmau; Licht in Kleists "Der zerbrochne Krug", Titelrolle in Molières "Tartuffe", Regie beide: →Joachim Preen; Odoardo in Lessings "Emilia Galotti"; Sorin in Tschechows "Die Möwe", Regie: Khuon; Peachum in →Bertolt Brecht/Weills "Die Dreigroschenoper"; Feuerbach in Dorsts "Ich, Feuerbach"). Dazwischen immer wieder Gastengagements und -rollen, unter anderem 1982/83 am →Theater am Neumarkt Zürich, bei den Freilichtspielen Chur, 1984/85 und 1987/88 am →Stadttheater Luzern, am →Stadttheater St. Gallen, am →Theater an der Winkelwiese Zürich und an den Städtischen Bühnen Freiburg. 1990 gründete V. mit dem Schauspieler Hans-Ruedi Binswanger das →Seeburg-Theater Kreuzlingen, das sie gemeinsam leiteten. V. inszenierte dort 1990 Frischs "Biedermann und die Brandstifter", 1991 Horváths "Hin und her" und 1992 Brechts "Die Kleinbürgerhochzeit". 1993–2001 war er am Schauspiel Hannover engagiert (Schauspieldirektor: Ulrich Khuon) und spielte dort unter anderem Werner in "Schillers TELL" nach Friedrich Schiller (Regie: Andreas Kriegenburg), Förster Bertram in Wilson/Waits/Burroughs’ "The Black Rider" (Regie: Hartmut Wickert) und Wolfgang Wucht in Dea Lohers "Tätowierungen" (Regie : Erich Sidler).



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Gregor Vogel, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 2017–2018.

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