Gudrun Gabriel

Aus Theaterlexikon
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* 21.11.1955 Graz (A). ∞ →Martin Gelzer, Schauspieler und Regisseur.

1974–76 Schauspielausbildung am Max-Reinhardt-Seminar Wien. 1976–81 erstes Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus (unter anderem: Ophelia in Shakespeares "Hamlet", Regie: Otomar Krejča; Eve in Kleists "Der zerbrochene Krug", Regie: Harald Clemen). 1978 Engagement bei den Salzburger Festspielen als Suzanne in Beaumarchais’ "Der tolle Tag" (Regie: Johannes Schaaf). 1981–85 gehörte G. zum Ensemble der Staatlichen Schauspielbühnen Berlins (unter anderem Judith in Schnitzlers "Komödie der Verführung", Regie: →Hans Hollmann, und Helena in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum"). Danach freischaffende Schauspielerin, unter anderem am Staatstheater Stuttgart, an der Freien Volksbühne Berlin (1989/90 zum Beispiel: Magdalena in García Lorcas "Bernarda Albas Haus", Regie: Hans Neuenfels; Johanna in Bernhards "Ein Fest für Boris", Regie: Ulrich Heising), am Bayerischen Staatsschauspiel München (1990/91 Fee Cheristane in Raimunds "Der Verschwender", Regie: August Everding), am →Stadttheater Bern (1992 Titelrolle in Goethes "Iphigenie auf Tauris" und Anna Mahr in Gerhart Hauptmanns "Einsame Menschen", Regie beide: →Wolfram Krempel) und am →Schauspielhaus Zürich unter der Intendanz von →Gerd Leo Kuck (unter anderem: 1994 Frau Perella in Pirandellos "Der Mensch, das Tier und die Tugend", Regie: →David Mouchtar-Samorai; 1995 Leonore von Este in Goethes "Torquato Tasso", Regie: Benjamin Korn; 1997 Katharina Egermann in Bergmans "Szenen einer Ehe", Regie: Dieter Giesing; 1998 Anna in der Schweizer Erstaufführung von Patrick Marbers "Hautnah", Regie: Kuck). Zahlreiche Film- und Fernsehrollen, etwa Anna in Margarethe von Trottas "Schwestern oder Die Balance des Glücks" (1979).



Autor: Nathanael Busch



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Busch, Nathanael: Gudrun Gabriel, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 666.

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