Gudrun Geier

Aus Theaterlexikon
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* 24.7.1939 Wien (A).

1965 debütierte G. am Landestheater Hannover, wo sie bis 1973 im Engagement stand. 1973–78 war G. unter der Intendanz von →Horst Statkus Ensemblemitglied der Städtischen Bühne Heidelberg. 1978 wechselte sie mit Statkus an die →Basler Theater, deren Ensemble sie bis 1984 angehörte. Dort spielte G. rund dreissig Rollen, darunter Anna in Heinrich Lautensacks "Hahnenkampf", Frigga in Hebbels "Die Nibelungen" (Regie: Friedrich Beyer), die Hebamme/eine Ärztin in Horváths "Figaro lässt sich scheiden" (Regie: →Wolfgang Quetes), Mathilde von Zahnd in →Friedrich Dürrenmatts "Die Physiker" (Regie: →Joachim Preen), Mae Garga in →Bertolt Brechts "Im Dickicht der Städte", den Narr in Shakespeares "Was ihr wollt" (Regie: →Volker Hesse), Fanny und andere Rollen in der deutschsprachigen Erstaufführung von Millers "Die grosse Depression", die Alte in Ionescos "Die Stühle" (Regie beide: Matthias Masuth), Shasta Rue in Jane Martins "Hören Sie mal", Hanna Kennedy in Schillers "Maria Stuart" sowie das Monodrama "Der Fall" nach Camus (Regie: →Wolfram Frank). Danach gastierte G. bis Anfang der neunziger Jahre unter anderem am Theater der Stadt Essen (zum Beispiel 1984 La Poncia in García Lorcas "Bernarda Albas Haus", Regie: →Harry Buckwitz), am Schauspiel Frankfurt am Main, am Badischen Staatstheater Karlsruhe und am Nationaltheater Mannheim. G. unterrichtete zudem an der Schauspielschule von →Renato Cibolini in Basel.



Autorin: Julia Danielczyk



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Danielczyk, Julia: Gudrun Geier, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 691.

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