Gustav Huonker

Aus Theaterlexikon
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* 11.8.1922 Zürich.

1938–42 Lehrerseminar Küsnacht, 1942–45 Ausbildung zum Sekundarlehrer an den Universitäten Zürich und Lausanne. Primarlehrer in Graubünden und an einer Privatschule in St. Gallen. 1949–61 Sekundarlehrer in Zürich. Verfasser von Schulspielen ("Till Eulenspiegel", 1953; "Das kalte Herz", 1958; "Der Tölpelhans", 1960). 1961–65 Kulturredaktor und Theaterkritiker am "Volksrecht" Zürich (Kürzel: uo.). 1965–76 wieder Sekundarlehrer, daneben freier Journalist und Publizist. Weiterhin Theaterkritiker am "Volksrecht" (später "Zürcher AZ"), Buchrezensent beim Zürcher "Tages-Anzeiger" und Theaterkorrespondent der "Wiener Arbeiterzeitung". Entdecker und Herausgeber der Briefe Kurt Tucholskys an die Zürcher Ärztin Hedwig Müller; Verfasser der Bühnencollage "Zürich, Florhofgasse 1 (Tucholsky und Nuuna)" (Uraufführung →Schauspielhaus Zürich, 28.4.1979; Inszenierung: →Gudrun Orsky). 1985 Publikation von "Literaturszene Zürich 1914–45". 1988 Gestaltung der Ausstellung "Steckels Bilder" (der Schauspieler →Leonard Steckel als vielseitiger Fotograf) im Schauspielhaus anlässlich der Veranstaltung "Fluchtpunkt Zürich". 1971–90 Verwaltungsrat der Theater AG Zürich.

Auszeichnungen

Ehrengaben

  • des Kantons Zürich 1977, 1984 und 1986,
  • der Stadt Zürich 1985.


Autor: Tobias Hoffmann-Allenspach



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Hoffmann-Allenspach, Tobias: Gustav Huonker, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 891–892.

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