Hanny Fries

Aus Theaterlexikon
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* 27.11.1918 Zürich. Tochter des Malers Willy F. und der Autorin Catharina F.-Righini, Enkelin des Malers und Kunstpolitikers Sigismund Righini. ∞ I. Ludwig Hohl, Schriftsteller, ∞ II. Benno Blumenstein, Grafiker.

Besuchte 1936–38 die Kunstgewerbeschule in Zürich und 1938–40 die Ecole des beaux arts in Genf. Bis 1948 lebte sie als freie Illustratorin und Malerin in Genf, danach in Zürich und zeitweise in Paris. Für die Zürcher Zeitungen "Die Weltwoche", "Die Tat", "Tages-Anzeiger" und "Neue Zürcher Zeitung" illustrierte sie während zwei Jahrzehnten Theaterkritiken und schuf so eine gezeichnete Chronik des Zürcher Theaterlebens. 1976–88 Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. 1976–90 im Vorstand der Zürcher Kunstgesellschaft.

Auszeichnungen

  • 1974 Ehrengabe des Kantons Zürich,
  • 1981 Zürcher Kunstpreis,
  • 1993 Ehrenmitglied der Gesellschaft Schweizerischer Bildender Künstlerinnen.

Literatur

  • Lutz, Hans-Rudolf (Hg.): H. F. – "Theater zeichnen …", 1000 Theaterzeichnungen, 1978.
  • Vachtova, Ludmila: Eigentum ohne Besitz. H. F. Malerin, 1999.


Autor: Reto Caluori



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Caluori, Reto: Hanny Fries, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 645.

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