Hanspeter Bader

Aus Theaterlexikon
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* 21.5.1956 Solothurn.

1975–79 Schauspielausbildung an der →Schauspiel-Akademie Zürich, →Emil-Oprecht-Preis. Gastverpflichtungen am →Theater am Neumarkt, Zürich ZH und am →Städtebundtheater Biel-Solothurn. Engagements 1979–82 am Jungen Theater Göttingen (Leonce in Büchners "Leonce und Lena"), 1982–88 am Stadttheater Konstanz (Kalb in Schillers "Kabale und Liebe", Kasimir in Horváths "Kasimir und Karoline", Andrej in Tschechows "Drei Schwestern", Rot in Thomas Strittmatters "Der Polenweiher", Titelrolle in Kleists "Amphitryon"), 1989 inszenierte B. dort die Uraufführung von Klaus Hoggenmüllers "Sack und Asche" (auch am Festival →Auawirleben, Bern BE). 1989–92 Regisseur und Schauspieler am Jungen Theater Göttingen (unter anderem Kunde in Koltès’ "In der Einsamkeit der Baumwollfelder"; Inszenierungen von →Matthias Zschokkes "Brut", Lars Noréns "Nachtwache", →Markus Köbelis "Holzers Peepshow"). 1992–97 als freier Regisseur am Jungen Theater Göttingen, am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel (→Max Frischs "Graf Öderland"), am Theater am Küchengarten in Hannover und am Pfalztheater Kaiserslautern (Uraufführung von Kerstin Spechts "Mond auf dem Rücken", Tony Kushners "Angels in America", Ayckbourns "Familiengeschäfte") und bei den Burgfestspielen Bad Vilbel (1996 Kleists "Der zerbrochne Krug"). 1997–2000 Schauspieler am Schauspiel Hannover und 2000/01 am Thalia-Theater Hamburg, daneben 1999–2001 als Gast am Schloßtheater Moers. Seit 2002 ist B. als Schauspieler und Regisseur wiederum am Theater Biel Solothurn tätig.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Hanspeter Bader, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 102.

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