Hedda Heusser

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* 21.9.1921 Triest (I). Mutter der Konzert- und Opernsängerin Barbara Fuchs.

Gesangsstudium in Zürich, Mailand, München und Wien. Engagements 1941–43 am →Stadttheater Luzern, 1943–47 am →Stadttheater St. Gallen, 1947–50 am →Stadttheater Bern, 1950/51 an der Wiener Staatsoper im Theater an der Wien und 1952/53 an den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main. H. entwickelte sich von der Opernsoubrette zur lyrischen Koloratursopranistin. Im Zentrum ihres Wirkens standen die Mozart-Rollen Despina in "Così fan tutte", Zerlina in "Don Giovanni", Blondchen in "Die Entführung aus dem Serail", Susanna in "Le nozze di Figaro" und die Königin der Nacht in "Die Zauberflöte". Daneben hatte sie grosse Erfolge als Norina in Donizettis "Don Pasquale", Olympia in Offenbachs "Les Contes d’Hoffmann", Musetta in Puccinis "La Bohème", Rosina in Rossinis "Il barbiere di Siviglia", Adele in Johann Strauß’ "Die Fledermaus" und Pepi Pleininger in dessen "Wiener Blut", Zerbinetta in Richard Strauss’ "Ariadne auf Naxos", Gilda in Verdis "Rigoletto", Ännchen in Webers "Der Freischütz" und Briefchristel in Zellers "Der Vogelhändler". Sie gastierte in Amsterdam, Berlin, Düsseldorf-Duisburg, am →Grand Théâtre in Genf, an der Hamburgischen Staatsoper, an der Wiener Staatsoper in der Volksoper, am →Stadttheater Zürich (zwischen 1940 und 1962 unter anderem als Königin der Nacht, Olympia, Rosina und Prinzessin Fatme in →Paul Burkhards "Barbasuk") sowie bei den Festspielen von Bregenz, Interlaken und Salzburg (1950 als Papagena in Mozarts "Die Zauberflöte"). Mehrere Schallplatten-Einspielungen.



Autor: Paul Suter



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Suter, Paul: Heda Heusser, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 839.

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