Horst-Christian Beckmann

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* 3.12.1926 Schleswig (D), † 28.8.1991 Bad Reichenhall (D).

Schauspielausbildung in Halle. Debüt 1951 am Theater der Altmark in Stendal. Nach der Übersiedlung in die BRD ab 1962 Engagements in Rheydt, Bielefeld, Göttingen und Bochum. 1968–75 unter →Werner Düggelin an den →Basler Theatern, unter anderem Iwan Petrowitsch Woinitzki in Tschechows "Onkel Wanja", Stanley in Pinters "Die Geburtstagsfeier", Wladimir in Becketts "Warten auf Godot", Orgon in Molières "Tartuffe", Regie jeweils: →Hans Bauer; die Titelrolle in der Uraufführung von →Friedrich Dürrenmatts Shakespeare-Bearbeitung "König Johann" (1968) und Olaf in der Uraufführung von →Heinrich Henkels "Olaf und Albert" (1973), in Ionescos "Amédée" und in Büchners "Dantons Tod" sowie Valerio in Büchners "Leonce und Lena" (szenische Fassung: B.), Regie jeweils: Düggelin; Edgar in der Uraufführung von →Dürrenmatts "Play Strindberg", Regie: Dürrenmatt und →Erich Holliger; Trigorin in Tschechows "Die Möwe", Regie: Jan Kacer; Argan in Molières "Der eingebildete Kranke", Regie: Max P. Ammann. Dann Engagements unter anderem in Köln, Stuttgart, Düsseldorf, Frankfurt am Main, 1979–82 am Schauspielhaus Bochum, 1983–91 am Burgtheater Wien, daneben auch in Göttingen, Mannheim und Bonn. Als Gast unter anderem bei den Salzburger Festspielen und den Wiener Festwochen.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Horst-Christian Beckmann, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 1, S. 143.

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