Immy Schell

Aus Theaterlexikon
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* 11.2.1934 Wien (A), † 13.8.1992 Wien (A), eigentlich Immaculata S. Tochter der Schauspielerin →Margarethe S.-von Noé und des Schriftstellers →Hermann Ferdinand S. Schwester der Schauspielerin →Maria S. und der Schauspieler →Carl S. und →Maximilian S. ∞ Walter Kohut, Schauspieler.

Nach Matura und Schauspielausbildung bei ihrer Mutter am →Konservatorium für Musik Bern debütierte S. 1954 als Gretchen in Goethes "Faust" (Freilichtinszenierung der →Komödie Basel im Bischofshof, mit →Alfred Lohner und →Leopold Biberti, Regie: →Heinrich Trimbur). Um nicht mit ihrer erfolgreichen Schwester Maria verwechselt zu werden, spielte S. (auch in Kino- und Fernsehfilmen) zeitweise unter dem Pseudonym Edith(a) Nordberg. 1956/57 trat sie am Düsseldorfer Schauspielhaus (Intendant: Karl-Heinz Stroux) auf, 1958 gastierte sie bei den Festspielen Bad Hersfeld, 1959/60 am Kleinen Theater im Zoo in Frankfurt am Main, war aber vorwiegend als Filmschauspielerin tätig; unter anderem spielte sie 1958 Ingeborg Roeder in Géza von Cziffras "Nachtschwester Ingeborg" und 1960 Alice Brodbeck in →Alfred Rassers "HD Läppli". 1964 war sie – nun unter dem Namen S. – an der Landesbühne Hannover verpflichtet, 1965–67 am Renaissance-Theater Berlin. Am Thalia-Theater Hamburg spielte S. 1969 Marianne Palen in Sternheims "Der Snob" (mit Boy Gobert, Regie: Rudolf Noelte), 1979 gastierte sie am →Stadttheater Luzern in der Titelrolle von Ibsens "Hedda Gabler" (Regie: Günter Langer).



Autor: Mats Staub



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Staub, Mats: Immy Schell, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 3, S. 1596.

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