Ingeborg Kaiser

Aus Theaterlexikon
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* 7.8.1935 Neuburg an der Donau (D).

Matura, anschliessend Volontariat im Buchhandel, Tätigkeit als Programmiererin, mit der Heirat Übersiedlung nach Basel, Arbeit als freie Journalistin. 1984/85 Hausautorin am →Stadttheater Chur. Neben mehreren Romanen, Erzählungen und Gedichtbänden entstanden die Stücke "Freitagabend I" (Uraufführung 24.11.1983 am Stadttheater Chur unter dem Titel "Am Freitagabend", Regie: →Paul Lohr) und "Freitagabend II" (Uraufführung 21.5.1985 Stadttheater Chur, Regie: →Wolfram Frank), inspiriert – wie später der Roman "Mord der Angst"– von einem realen, ungeklärten Mord. "In Steinschuhen tanzen …"(Uraufführung 23.11.1988 als Gastspiel des →1 x 1 Theaters im →Theater am Zytglogge Bern) thematisiert den Versuch, die Grenzen hausfraulicher Lebenswelt zu erweitern. Diverse Hörspiele: "Ordnungshüter" (Radio Studio Basel 1973), "Bitte, keine Beeren" (ORF Wien 1983), "Am Freitagabend" (Radio Studio Basel 1983).

Mitgliedschaften

  • PEN-Club, Schweiz,
  • Gruppe Olten und
  • Netzwerk schreibender Frauen.

Auszeichnungen

unter anderem

  • Werkaufträge, Arbeitsstipendien sowie 1983 Deutscher Kurzgeschichtenpreis der Stadt Arnsberg,
  • 1984 1. Preis der →GSD.


Autorin: Esther Ackermann



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Ackermann, Esther: Ingeborg Kaiser, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 956.

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