Irene Laett

Aus Theaterlexikon
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* 18.3.1929 Zürich.

Erste kleine Rollen am →Stadttheater Basel (1948 Hausmädchen in Hauptmanns "Rose Bernd", Regie: →Ernst Ginsberg). 1950–51 Tätigkeit als Rundfunksprecherin in Zürich. 1951–53 Schauspielausbildung unter anderem bei Ginsberg und Margret Langen in München. Es folgten Engagements 1953/54 unter Gustaf Gründgens am Düsseldorfer Schauspielhaus (unter anderem Kassandra in der Uraufführung von Hans Rehbergs "Der Gattenmord"), 1954–58 an der Städtischen Bühne Heidelberg. Nach freischaffender Tätigkeit wirkte L. 1961–63 am Theater am Domhof in Osnabrück, 1963–66 an der Württembergischen Landesbühne Eßlingen, 1967 und 1970 am Freilichttheater Bad Segeberg, 1967/68 am Theater der Jugend München, 1968/69 als Gast an den Bühnen der Hansestadt Lübeck, 1968/69 als Gast sowie 1970–74 fest engagiert am Stadttheater Ingolstadt (Titelrolle in →Bertolt Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder", Stella Campbell in Jerome Kiltys "Geliebter Lügner", Sidonie Knobbe in Hauptmanns "Die Ratten", Lady Churchill in Eugène Scribes "Das Glas Wasser", Winnie in Becketts "Glückliche Tage", Titelrolle in Bruckners "Elisabeth von England"). Daneben gastierte L. unter anderem unter Gustav Rudolf Sellner am Landestheater Darmstadt sowie am Nationaltheater Mannheim. Sie arbeitete als Sprecherin bei der Süddeutschen Blindenhörbücherei in Stuttgart, für diverse Rundfunksendungen und Hörspiele sowie als Rezitatorin. Die diplomierte Sprecherzieherin unterrichtete 1978–82 an der Musikhochschule des Saarlands in Saarbrücken sowie 1982–92 an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Ferner ist L. als Malerin tätig.



Autor: Thomas Blubacher



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Blubacher, Thomas: Irene Laett, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1067.

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