Isolde Milde

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* 16.8.1887 Wien (A), † 22.11.1950 Bern.

In der Spielzeit 1900/01 bereits als Vierzehnjährige Debüt am Stadttheater Kaiserslautern. Es folgten Engagements an den Stadttheatern Heidelberg (1901–03), Würzburg (1903/04), Rostock (1908/09); 1909–12 und 1913/14 am kaiserlich subventionierten Stadttheater Bromberg, 1912/13 am Breslauer Stadttheater, 1915/16 am Stadttheater Posen. 1920–22 am Stadttheater/an der Königsberger Volksbühne in Preußen. 1922/23 war sie als Gast am Stadttheater Zittau, 1924/25 am Stadttheater Hanau und 1926/27 am Neuen Schauspielhaus der Jadestädte Wilhelmshaven engagiert. Dann Übersiedlung in die Schweiz. 1927–49 zählte M. zum Ensemble des →Städtebundtheaters Biel-Solothurn, dort spielte sie über 100 Rollen, unter anderen: 1934 Mutter Turmann in →Cäsar von Arx’ "Der Verrat von Novara", Luise in Jacques Devals "Towarisch" und Valerie in dessen "Etienne", Regie jeweils: →Hermann Brand, sowie Margarethe von Parma in Goethes "Egmont", 1937 Frau Lauret in →John Knittels "Via Mala" und 1938 Anna Wächter in der Uraufführung von →Werner Johannes Guggenheims "Bomber für Japan", Regie beide: Fritz Ritter, 1942 Mutter Higgins in Shaws "Pygmalion", Regie: →Peter Lotar, 1943 Frau Miller in Schillers "Kabale und Liebe" und 1944 Lady Caroline Pontefract in Wildes "Eine Frau ohne Bedeutung", Regie beide: →Harald Tauber.



Autor: Birgit Peter



Bibliografische Angaben zu diesem Artikel:

Peter, Birgit: Isolde Milde, in: Kotte, Andreas (Hg.): Theaterlexikon der Schweiz, Chronos Verlag Zürich 2005, Band 2, S. 1249.

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